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Lang? Kurz? Wie sollten (Frauen)beine sein?

Viele Frauen probieren alles Mögliche, um ihre Beine länger wirken zu lassen. Kein Wunder, gelten lange Frauenbeine doch als besonders attraktiv. Doch wie lang darf das Frauenbein überhaupt sein, und ist es überhaupt vorteilhaft, wenn frau ihre unteren Extremitäten künstlich verlängert?

Was haben alle Topmodels gemeinsam? Ein hübsches Gesicht, einen niedrigen BMI und natürlich endlos lange Beine. Und Topmodels sind nun einmal ein Schönheitsideal, dem viele Frauen vergeblich nacheifern. Doch anstatt sich deswegen zu grämen, sollte frau sich trösten. Denn laut einer britischen Studie wird zumindest die Länge der Beine von den meisten Frauen überbewertet.

Studie: Das Verhältnis muss passen

Ein Forscherteam der University of Westminster in London zeigte über 1.000 Männern Umrisszeichnungen von weiblichen Figuren. Die Körperlänge der Frauen war stets die gleiche, die Abbildungen unterschieden sich nur im Verhältnis Beinlänge/Rest des Körpers. Die Probanden sollten auf einer Skala angeben, welche der abgebildeten Figuren ihnen am besten gefiel. Das Resultat: Nicht die Figuren mit den Modellmaßen bekamen die besten Noten, sondern die Durchschnittsfrauen mit einem Verhältnis von 1:1 zwischen Oberkörper- und Beinlänge.

Irrte die Verhaltensforschung bislang?

Das Ergebnis der Studie überrascht insofern, als dass die Forschung mit langen Beinen stets nur Positives assoziiert hatte. So gelten Frauen mit langen Extremitäten eigentlich als gesünder und somit als bessere Wahl für eine Partnerschaft. Und nicht nur das: Es ist sogar bewiesen, dass Frauen mit langen Beinen ein geringes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Außerdem erkranken sie seltener an Typ II-Diabetes.

Handelten die Probanden also entgegen ihrer natürlichen Instinkte, als sie ihr Urteil fällten? Weitere Untersuchungen zu diesem Thema wären sicherlich sinnvoll. Und bis es so weit ist, braucht frau sich weniger Gedanken zu machen, wie sie ihre Beine länger aussehen lässt.

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Autor: Marco Heibel