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Laufen gegen Depressionen

Laufen ist ein besonders gesunder Sport, denn er hilft der körperlichen Fitness und lässt zugleich die Seele baumeln. Psychologen meinen auch, dass Laufen bei Depressionen hilft. Kann man sich also im grauen November aus dem Stimmungstief  “herausjoggen”?

Joggen und Laufen befreien den Geist, das meinen nicht nur eingefleischte Marathonläufer oder versierte Freizeitsportler. Sport im Allgemeinen baut Stress ab und Joggen besonders, denn dabei wird der ganze Körper  beansprucht. Auch gegen Depressionen kann Laufen helfen.

Laufen ist der natürlichste und ergonomischste aller Bewegungsabläufe des Menschen. Viele Muskelgruppen stimmen ein, wenn der Mensch zum Laufen ansetzt. Kurz: Der Mensch ist fürs Laufen und Gehen geboren. Nur leider bewegen wir uns immer weniger auf zwei Beinen. Das Laufen als Fortbewegung kommt zu kurz. Stattdessen sitzen und fahren wir.

Das schwächt nicht nur die körperliche Fitness. Die Kombination aus “geistiger Arbeit” und zu wenig Bewegung führt bei vielen Menschen zu einem Ungleichgewicht: Stress, Frust und Leistungsdruck sind die Folge und das Ventil um Druck abzulassen fehlt. Depressionen können die Folge sein, gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit geraten viele schnell in ein Stimmungstief.

Die stimmungsaufhellende Wirkung des Joggens wurde sogar bewiesen. Forscher der Universität Bonn und der Technischen Universität München konnten in einer Studie nachweisen: Wer regelmäßig joggt, produziert Endorphine, also Glückshormone. Diese ausgeschütteten Glückshormone unterdrücken Schmerzen, bauen Stress ab und mindern Angst.

Bei depressiven Menschen ist diese Ausschüttung von Glückshormonen gestört. Mit Medikamenten kann das Gleichgewicht der Hormone zwar wieder hergestellt werden, jedoch widmen sich manche Psychologen und Therapeuten einer neuen Form der Therapie, der Lauftherapie.

Bei der Lauftherapie wird, meist zusätzlich zu einer konventionellen Psychotherapie, der gemütliche Dauerlauf als Behandlungsmethode eingesetzt. Auch das Sprechen beim Laufen untereinander soll heilsam sein, da es unter einem ganz anderen körperlichen Aspekt, nämlich nicht “auf der Couch”, stattfindet.

Wer der November-Laune oder einer tristen Stimmung entgegen wirken will, der sollte sich die Laufschuhe anziehen und eine Runde joggen. Es muss nicht schnell sein, es reicht ein langsamer Dauerlauf. Die Stimmung ist während und nach dem Joggen garantiert besser, als wenn man nur vor PC oder Fernseher hockt. Auch oder gerade weil das Wetter nicht das Schönste ist.

Hier erfährst Du, wie Du mit dem Laufen startest (+ Trainingsplan für Einsteiger).