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Lieber Übergewicht oder Untergewicht?

Gar nichts von Beiden, denn beides ist schlecht. Sowohl Übergewicht als auch Untergewicht erhöhen das Risiko für Krankheiten und begünstigen im schlimmsten Fall einen vorzeitigen Tod. Im Mittelmaß lebt es sich, hinsichtlich des Körpergewichts, gesundheitlich am besten.

Gar nichts von Beiden, denn beides ist schlecht. Sowohl Übergewicht als auch Untergewicht erhöhen das Risiko für Krankheiten und begünstigen im schlimmsten Fall einen vorzeitigen Tod. Im Mittelmaß lebt es sich, hinsichtlich des Körpergewichts, gesundheitlich am besten.

Nicht nur Übergewicht, sondern auch Untergewicht erhöht das Risiko für viele Krankheiten. Übergewicht ist neben Rauchen, Bewegungsmangel, Stress und genetischen Faktoren der Haupt-Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall, und viele Krebserkrankungen.

Eine Studie aus den USA hat gezeigt, dass bei Übergewichtigen, die 10 bis 15 kg innerhalb eines Jahres abgenommen haben, die Gesamtsterberate um 20 Prozent sinkt, die Sterberate von Diabetikern um 36 Prozent und die von Krebspatienten sogar um 36 Prozent.

Untergewicht sorgt wie Übergewicht auch für erhöhtes Krankheitsrisiko

Doch auch bei Untergewichtigen besteht erhöhtes Risiko für verschiedenste Krankheiten, besonders wenn das geringe Gewicht auf strenge Diäten und Mangelversorgung zurückzuführen ist. Vitamin- und Eiweißmangel können auch zu subjektiven Problemen wie Müdigkeit, fahler Haut oder Konzentrationsschwäche führen. Bei stark untergewichtigen Frauen kommt es zudem häufig zu einem Aussetzen der Periode und zu einer Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit.

Ob euer Gewicht zu hoch oder zu niedrig ist, könnt ganz einfach an eurem BMI, dem Body Mass Index, ermitteln. Er errechnet sich aus Körpergröße (in kg9 geteilt durch Körpergröße (in m) zum Quadrat. Der optimale BMI liegt zwischen 20 und 25, leichtes Übergewicht bei 25 bis 30 und starkes Übergewicht, das behandelt werden muss, über 30. Untergewicht liegt bei Werten unter 20 vor.