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Magenband

Das Abnehmen mittels Magenband klingt harmloser als es ist. Es handelt sich um eine Magenverkleinerung, bei der dieser so verkleinert wird, dass der Übergewichtige schon nach einer geringerer Nahrungsaufnahme satt ist. Die Magenverkleinerung durch ein Magenband ist nur in Verbindung mit einer Verhaltenstherapie und einer betreuten Diät sinnvoll. Bei Verzehr von kalorienkonzentrierten Lebensmitteln wie Schokolade, Limonade oder Alkohol ist der Gewichtsverlust geringer.

Gesamtbewertung

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Wirkung/schneller Erfolg

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kein Hungergefühl

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Einfach durchzuhalten

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Einfach zu verstehen

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wenig Einschränkungen

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zum Auswärtsessen geeignet

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gesundheitlich bedenklich

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Inhalt des Diätprofils

  1. Wirkungsweise
  2. Expertenfazit

Wirkungsweise

Das Magenband sorgt, wie der Magenballon auch, für ein schneller eintretendes Sättigungsgefühl bei der Nahrungsaufnahme. Hierbei wird der Durchmesser der Magenöffnung verringert. Es wird ein Silikonband rings um den Mageneingang gelegt. Das Silikonband lässt sich mit Flüssigkeit füllen. Umso mehr Flüssigkeit im Silikonband, desto geringer der Durchmesser des Mageneingangs.

Das Füllen des Silikonrings mit Flüssigkeit erfolgt über einen Port, ähnlich einer Fernbedienung, am Brustkorb und kann individuell angepasst werden. Der Flüssigkeitsspeicher zur Füllung des Silikonbandes befindet sich in der Bauchhöhle. Das Magenband verlangt, im Gegensatz zum Magenballon, eine Operation unter Narkose und ist dadurch mit weitaus mehr Risiken verbunden als der Magenballon. Dafür kann diese Art der Behandlung langfristig eingesetzt werden. Auch hierbei ist eine Betreuung und Umstellung der Ernährung für einen langfristigen Erfolg notwendig.

Expertenfazit

Chirurgischen Eingriffe sollten nur bei besonders schwerwiegenden Fällen von Adipositas (Fettsucht mit BMI > 40) zum Einsatz kommen. Bei einem Eingriff sollte das Krankheitsrisiko, verursacht durch das Übergewicht, stets höher sein als das Operationsrisiko.

Chirurgische Maßnahmen sollten wirklich die allerletzte Option für eine Gewichtsabnahme sein. Ärzte und auch Krankenkassen lassen vor einem Eingriff nichts unversucht um diesen zu umgehen. Das ist auch gut so, denn mit den meisten Operationen sind große Risiken verbunden. Nicht nur die Narkose ist gefährlich, auch die langfristige Veränderung der natürlichen Verdauung ist nicht ohne erhebliche Nebenwirkungen. In Deutschland ist ein Eingriff deshalb nie ohne langfristige Betreuung durch Psychologen, Ernährungsberater und Fachärzte möglich.

Viele dieser Operationen sind sehr teuer und werden nicht in jedem Falle von einer Krankenkasse getragen. Ein BMI unter 30 (30 Kilogramm pro Quadratmeter) rechtfertigt für die meisten Krankenkassen keinen operativen Eingriff.