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Magenschmerzen mit Diät lindern

Magenschmerzen können die unterschiedlichsten Ursachen haben. Um die richtigen Schlüsse für die Behandlung zu ziehen, ist es wichtig, den Grund der Schmerzen zu kennen. Bei Magenschmerzen greifen die meisten Menschen schnell zu Tabletten.

Allerdings bekämpft man mit Tabletten nicht die eigentliche Ursache der Magenschmerzen, sondern unterdrückt nur den Schmerz. Auf Dauer ist ein solches Vorgehen gesundheitsgefährdend. Wenn Magenschmerzen andauern, sollte man einen Facharzt aufsuchen. Aber auch dieser ist auf ihre Informationen angewiesen, um die Diagnose einzugrenzen. Dafür stellt er in der Regel Fragen wie: Wo genau tut es weh? Verschlimmern sich die Magenschmerzen nach dem Essen? Oder, trinken sie regelmäßig Alkohol?

Magenschmerzen: psychisch oder körperlicher Natur?

Magenschmerzen sind nämlich ein recht komplexes und undurchsichtiges Problem. Nicht selten ist der Grund bei anderen Organen oder Funktionsstörungen zu suchen, die nur auf den Magen ausstrahlen. Ein weiteres Phänomen im Zusammenhang mit Magenschmerzen ist die psychische Ebene. Der Magen ist im Vergleich zu anderen Organen sehr von der psychischen Ebene des Menschen abhängig.

Es kommt oft vor, dass sich der Magen durch Überbelastung oder Stress zu Wort meldet und rebelliert. Natürlich kann auch das Essverhalten selber eine Rolle spielen. Zum Beispiel kann eine einseitige Ernährung zum Übersäuern und damit zur Reizung der Magenschleimhaut führen.

Diät hilft bei Magenschmerzen

Grundsätzlich ist bei jeglicher Art von Magenproblemen eine entsprechende Diät zu empfehlen. Nicht immer hilft eine Diät, die Ursache zu bekämpfen – aber eine Diät kann zumindest den Magen im täglichen Verdauungskampf entlasten. Aber bevor man sich in eine strenge Diät stürzt, sollte man sein eigenes Essverhalten unter die Lupe nehmen.

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die unseren Magen aus dem Gleichgewicht bringen. Esse ich zu schnell? Kaue ich ausreichend? Die Fragen klingen banal, können aber entscheidenden Einfluss auf den Verdauungsprozess ausüben. Wird die Nahrung im Mund schon gut verdaut, hat es der Magen wesentlich leichter.

Des weiteren sollte man eine leichte Kost bevorzugen. Empfohlen werden Lebensmittel, die reizarme Inhaltsstoffe enthalten. Natürlich kann auch eine auf den ersten Anschein gesunde Ernährungsweise Magenschmerzen auslösen. Das ist oft bei der Umstellung auf vegetarische Kost zu beobachten.

Der Magen hat mit der Vielzahl an Obst und Gemüse erstmal seine Probleme. Die übermäßige Fruchtsäure im Obst könnte den Magen vor Probleme stellen. Verschiedene Gemüsesorten wiederum können Blähungen verursachen. Die ungewollten Gase entstehen durch gasförmige Spaltprodukte beim Verwertungsprozess. Allerdings ist davon eher dann der Darm betroffen, weniger der Magen.

Das beste Mittel gegen einen nervösen Magen, zumindest im Rahmen der Erstversorgung, ist der gute alte Kamillentee.