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Mediterran essen

Mediterran essen fördert die Gesundheit – bisher galt diese Annahme als graue Theorie. Mittlerweile gibt es viele wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass es für die Gesundheit der Personen nützlich sein kann, wenn sie mediterran essen. Aber warum wird die Gesundheit positiv beeinflusst, wenn man es vorzieht, mediterran essen zu gehen?

Mediterrane Küche/Miesmuscheln|pixelio.de/Michael Franke|http://www.pixelio.de/details.php?image_id=189390Mediterranes Essen besteht in der Regel aus viel Gemüse, Obst und Meeresfrüchten. Das sind alles Nahrungsmittel, die viele wertvolle Inhaltsstoffe beherbergen. Wer sich mediterran ernährt, folgt keinem strengen Diätplan. Vielmehr ist die mediterrane Küche eine Ansammlung und Konzentration von Essgewohnheiten der  Großregion rund um das Mittelmeer. Die Mittelmeer-Region grenzt sich vom anschließenden Festland in Bereichen ab. Diese können politischer, kultureller und vor allem klimatologischer Art sein.

Im Allgemeinen wird als mediterran die Region bezeichnet, in der Olivenbäume angepflanzt werden – es handelt sich um die so genannte Ölbaumgrenze. Im Grunde genommen bedeutet mediterran Essen eine Zusammenspiel von Essgewohnheiten und Lebensstil. Letztere spielt eine nicht unerhebliche Rolle und ist vergleichbar mit der positiven Wirkung von Sport. Ansonsten essen die Leute im Mittelmeerraum vor allem Obst, Gemüse, Nüsse, Bohnen und Getreideprodukte.

Mediterranes Essen ist gesund

Die Ansammlung von Nahrungsmitteln liefern viele Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Die Rolle von Ballaststoffen sollte in diesem Zusammenhang nicht unterschätzt werden. Denn Ballaststoffe regen nicht nur die Verdauung an – Ballaststoffe üben auch einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel . Die Funktion und Konstitution unseres Blutzuckerspiegels ist maßgeblich für unser Gewicht und unsere Gesundheit. Leute, die abnehmen wollen, schwören auf Ballaststoffe. Zum einen wirken sie wie natürliche Appetitzügler, zum anderen senken sie den Blutzuckerspiegel und aktivieren so indirekt den Fettstoffwechsel.

Eine andere wichtige Komponente beim mediterranen Essen ist der geregelte Verzehr von Olivenöl und Fischgerichten. Beide Lebensmittel enthalten hohe Anteil an ungesättigten Omega-Fettsäuren. Omega-Fettsäuren können den Verlauf von Herz-Kreislauferkrankungen günstig beeinflussen und sind in der Lage, Arterienverkalkungen vorzubeugen. Auch der mäßige Weinkonsum, wie er beim mediterranen Essen praktiziert wird, wirkt sich auf die Gesundheit positiv aus. Wein enthält viele wirksame sekundäre Pflanzenstoffe, die eine sehr starke antioxidative Wirkung ausüben.

Allerdings ist wissenschaftlich nicht genau geklärt, warum genau das mediterrane Essen so gesund ist. Wahrscheinlich ist es die Kombination aus vielen Komponenten, die unserer Gesundheit so förderlich ist. Vielleicht spielen auch andere Dinge eine Rolle, wie eine gelassene Lebenseinstellung oder viel Sonne – der Lebensstil als ganzes eben. Die genauen Geheimnisse der mediterranen Küche bleiben uns wohl noch längere Zeit verborgen.