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Mineralien machen stark

Mineralien gehören zu den anorganischen Stoffen. Der Körper kann Mineralien nicht selber produzieren und ist deshalb auf die Nahrungszufuhr angewiesen. In erster Linie benötigt unserer Organismus Mineralien dafür, dass er gut funktionieren kann.

Bei einem Mangel an Mineralien laufen viele Prozesse im Körper nicht effizient ab – die Folge sind oft Funktionsstörungen. Je nachdem wie konzentriert Mineralstoffe im menschlichen Körper vorkommen, werden sie in Mengen- und Spurenelemente eingeteilt. Die Definitionsgrenze wird bei 50 Milligramm pro Kilogramm gezogen.

Viele Mineralien sind verantwortlich für den Aufbau von Knochengewebe und Zähnen. Eine außergewöhnliche Rolle kommt ihnen im Zuge der Reizweiterleitung zu. Reizungen, Erregungen und damit Informationen werden in unserem Körper aufgrund von Ladungsunterschieden zwischen den einzelnen Zellen weitergeleitet. Wenn innerhalb der Zelle eine andere Ladung als außerhalb besteht, kommt es zu einem Ladungsausgleich.

Mineralien für die Gesundheit von Geist und Körper

Sowohl unser Denken als auch unsere Bewegungen funktionieren nach diesem Prinzip. Reize werden weitergeleitet und lösen eine Aktion oder Reaktion aus. Basis für das gute Funktionieren dieser Zellkommunikation sind Mineralien. Nur wenn diese ausreichend vorhanden sind, läuft alles reibungslos ab. Mann kann sich ungefähr ausmalen, was eine Mangelversorgung für Folgen haben kann.

Muskelkrämpfe oder sogar Herzrhythmusstörungen sind Symptome, die auf einen Mineralienmangel schließen lassen – sogar Schlaganfälle können Folge einer längeren Unterversorgung mit Mineralien sein. Einer der wichtigsten Mineralien ist das Magnesium. Magnesium ist an über 400 Stoffwechsel-Aktivitäten beteiligt.

Magnesium für Muskeln und Nerven

In erster Linie ist Magnesium für Funktionsabläufe bei Muskeln und Nerven verantwortlich. Aber auch die Aktivierung von Enzymen im Rahmen des Energiestoffwechsels wird entscheidend von ihnen beeinflusst. Die empfohlene Tagesmenge von Magnesium liegt bei 300 Milligramm. Besonders bei Stress oder sportlicher Aktivität verbrauchen wir viele Anteile von diesem essentiellen Stoff.

Wer kennt sie nicht, die Wadenkrämpfe der Fußballer – ob inszeniert oder nicht, bleibt dahin gestellt. Normalerweise schlägt unserer Körper bei einem Magnesiummangel Alarm. Anzeichen wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder auch Nervosität können auf zu wenig Magnesium hinweisen.

Kalzium für die Knochen

Auch Kalzium gehört zu den wichtigen Mineralien unseres Körpers. 99 Prozent des Kalziums in unserem Körper befinden sich in Knochen und Zähnen – damit ist seine Funktion im Prinzip erklärt. Kalzium übernimmt aber auch andere Aufgaben. Zum Beispiel spielt es bei der Wundheilung und Blutgerinnung eine große Rolle.

Täglich sollte ein Erwachsener durchschnittlich 400 bis 500 Milligramm Kalzium zu sich nehmen. Kalzium kommt besonders in Milchprodukten vor. Bei der Aufnahme des Kalziums ist es nicht entscheidend wieviel wir aufnehmen, sondern mit was zusammen wir Kalzium verwerten. Ausschlaggebend ist die so genannte Bioverfügbarkeit des Minerals.