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Motivationshilfe Hund

Sonya Kraus hat ihn, Michelle Obama auch: Den süßesten Personal Trainer, den man sich vorstellen kann. Ein Hund ist ein Wohltäter für unsere Figur. Er motiviert zu langen Spaziergängen. Der Hund ist, zumeist jedenfalls, sehr agil. Hunde spielen gern, egal wie alt sie sind. Sie können sich auch bei Regen nichts Schöneres vorstellen, als eine Runde an der frischen Luft zu gehen und einen Spaziergang zu machen und mögen Fernsehen und Kalorienbomben wie Schokolade gar nicht.

Ein Hundeleben mag deshalb für den einen oder anderen beneidenswert sein: Essen wenn man Hunger hat, keine Heißhungerattacken auf Süßigkeiten (Hunde bekommen schwere Magenbeschwerden von Schokolade & Co.) und den ewigen Drang, sich zu bewegen und Kalorien zu verbrennen.

Gern würde man sich am Vierbeiner ein Beispiel nehmen, aber der Mensch neigt zu Faulheit, Heißhunger und Völlerei. Alles animalische Eigenschaften, die wohl auf den Menschen am meisten zutreffen und weniger auf ein Tier.

Doch wer einen Hund hat und ihn genau beobachtet, sich um ihn sorgt oder sogar hier und da etwas von ihm abschaut, der wird mit Sicherheit schlanker.

Gassi gehen

Viele Diäten, zum Beispiel die Weight Watchers Diät, die LowFat 30 Diät oder die Schlank im Schlaf Diät empfehlen täglich 30 Minuten moderate bis anstrengende Bewegung zusätzlich, um abzunehmen. Ein Hund fordert am Tag mindestens 30 Minuten Gassi gehen. Das solltest Du ihm auch ermöglichen.

So haben Du und der Hund den nötigen „Auslauf“, um Kalorien zu verbrennen. Eine Runde Spielen (Stöckchen werfen) trainiert mehrere Muskelgruppen auf einmal und verbrennt extra Kalorien.

Essverhalten abgucken

Natürlich solltest Du kein Hundefutter essen! Aber schau ruhig mal was Dein Hund in Bezug auf Portionsgröße und Häufigkeit der Mahlzeiten zu sich nimmt. Er bekommt von Dir zweimal täglich eine Hundefutter-Ration. Mit diesen zwei Mahlzeiten muss er auskommen. Okay ab und zu, zur Belohnung, gibt es auch mal ein Leckerli. Wenn der Hund aber satt ist, hebt er sich den Rest im Napf meist für später auf.

Ein Hund würde sich nicht überessen. Warum wendest Du das Portionsprinzip nicht auch bei Dir an? Iss Dich am Abend und Morgen (oder besser: morgens und mittags) an gesunden Lebensmitteln satt (in diesem Falle keine Fleischberge, sondern Gemüse, magere Milchprodukte, Geflügel, Fisch, Obst und Vollkornprodukte) und lass die Reste der Mahlzeiten für einen Snack übrig.

Gönn Dir ruhig ab und zu etwas Leckeres, aber teil es Dir ein. Leg Dir für die Woche zum Beispiel einige Stückenchen Zartbitterschokolade und ein Eis bereit. Ist Deine Verwöhn-Ration alle, musst Du erst die nächste Woche abwarten.

Entspannen

Ein Hund zerbricht sich nicht den Kopf über Kalorien, Kilos und sonstigen Diät Kummer. Er genießt auch mal einfach nur die Sonne und ruht sich nach dem Spielen und Gassigehen aus. Dafür braucht er weder Fernseher noch Computer: Er ist dann einfach nur mit sich selbst zufrieden.

Auch Du solltest ab und zu mal die Seele baumeln lassen. Auch wenn Dir eine Diät Nerven raubt, lass alle Gedanken hinter Dir und entspanne Dich. Bewusste Entspannung ist neben gesunder Ernährung und Sport, der Schlüssel zum Abnehmen. So sagt es auch die Fit for Fun Diät oder das Programm „Abnehmen – aber mit Vernunft“.

Wer erst wieder lernen muss, wie man sich entspannt, sollte Pilates oder Yoga probieren.