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Muskeln steigern Kalorienverbrauch

Muskeln steigern den Kalorienverbrauch – aber Muskeln bringen auch ein Eigengewicht mit sich. Die Muskulatur ist das Organsystem, dass die Gesamtheit aller Muskeln umfasst. Neben der Leber sind die Muskeln das größte Stoffwechselorgan des menschlichen Organismus und sie sind ein wahrer Verbrennungsofen für Kalorien, der den Kalorienverbrauch ankurbelt.

Muskeln bestehen aus Muskelgewebe, das sich aus Muskelzellen beziehungsweise Muskelfasern zusammensetzt. Aber nicht nur unsere Bizeps bestehen aus Muskelgewebe – nein, auch in unseren Organen und Blutgefäßen befinden sich Muskelzellen. In erster Linie ist die Aufgabe unserer Muskulatur klar. Die Handlungsziele sind Kraftentfaltung und Bewegungsausführung. Diese Vorgänge werden entweder durch eine aktive Kontraktion oder eine passive Dehnung der Muskulatur vollzogen. Dabei spielt das Zusammenspiel zwischen Nervensystem und Muskulatur eine entscheidende Rolle. Eine Muskelkontraktion ist eine biochemische Reaktion.

Kalorien in Muskelkraft umwandeln

Calciumionen setzen ein Enzym frei, das Energie und Wärme erzeugt. Durch die Änderung der Eiweißstruktur kommt es im Anschluss zur Kontraktion des Muskels. Um ihre Arbeit zu verrichten, benötigen sie Energie. Kohlenhydrate oder Fette sind wertvolle Energieträger, die dem Muskel als Nahrungsquelle dienen. Ohne Energiebereitstellung erfolgt keine Kontraktion und gleichzeitig auch kein Kalorienverbrauch.

Auch in Ruhe müssen Muskeln mit Nährstoffen versorgt und durchblutet werden. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass auch ohne eine Kontraktion ein Kalorienverbrauch stattfindet. Je mehr Muskeln im menschlichen Körper versorgt werden müssen, umso höher ist der Grundumsatz an Energie und umso höher ist der reine Kalorienverbrauch.

Ein Muskelaufbau im Rahmen einer Diät kann durchaus helfen, den Kalorienverbrauch zu erhöhen. Dabei kommt es nicht darauf an, Muskelberge entstehen zu lassen, sondern systematisch zu trainieren. Ganz im Gegenteil.

Muskeln steigern Kalorienverbrauch aber helfen sie auch beim Abnehmen?

Wenn man nur darauf aus ist, absolute Muskelmasse zuzulegen, wird man es schwer haben, Gewicht zu verlieren. Denn ein Mehr an Muskeln bedeutet auch ein Mehr an Gewicht. Ein aufgeblähter Oberarm allein wird uns kaum helfen, unser Wunschgewicht zu erreichen. Ein gezieltes Training kann diesen Effekt umgehen.

Zum Beispiel macht es durchaus Sinn, tiefere Muskelgruppen zu trainieren und so für einen größeren Grundumsatz zu sorgen. Eine intelligente Trainingsform in diesem Zusammenhang stellt zum Beispiel Pilates dar. Pilates trainiert die Muskeln im ganzheitlichen Sinne und konzentriert sich nicht nur auf einzelne Muskelbereiche. Studien zeigen, dass man sogar im Schlaf abnehmen kann. Die Chancen, für einen Kalorienverbrauch im Schlaf steigen, wenn diese Person mehr Muskelmasse aufzuweisen hat. Was für ein Traum – im Schlaf abnehmen. Eins sollte man sich aber immer vor Augen halten: Muskeln in Bewegung bewirken immer noch den höchsten Kalorienverbrauch.