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Nährstoffe in der Schwangerschaft 1

Kinderwunsch oder schon Schwanger? Glücklich? Aber Du hast Angst, dass Du Dich nicht richtig ernährst? Hier erfährst Du die wichtigsten Ernährungsregeln für die Schwangerschaft und die Zeit davor.


Sport-Schwangere|istockphoto.com/MariyaL|www.istockphoto.com/file_closeup.php?id=5607710 Vitamine und Mineralstoffe, Eiweiß und auch Fett sind wichtig für schwangere Frauen. Doch nicht nur während der Schwangerschaft, solltet ihr bereits auf eine gesunde Ernährung achten. Vitamine und Mineralstoffe brauchen eine Weile, bevor sie im Körper „zum Einsatz“ bereit sind. Kalzium beispielsweise wird erst nach circa einem halben Jahr für den Körper nutzbar. Ein Vitaminmangel lässt sich also nicht von dem einen auf den anderen Tag beseitigen.

Deshalb ist eine gesunde und vitaminreiche Ernährung im Vorfeld einer Schwangerschaft ebenso wichtig. Wer einen Kinderwunsch hegt, sollte sich deshalb schon frühzeitig bewusster ernähren. Wichtig sind folgende Nährstoffe:

Vitamine vor der Schwangerschaft

Eisenmangel ist in Deutschland recht häufig. Man kann bei Beschwerden wie Müdigkeit, Blässe und schlechter Durchblutung beim Arzt nach einem Bluttest zur Ermittlung des Hämoglobinwerts (Eisennachweis im Blut) fragen. Ist der zu niedrig oder an der Grenze, dann sollte man sich eisenreich ernähren. Lest hier, welche Ernährung bei Eisenmangel hilft.

Schon vor der Schwangerschaft sollte man auf ausreichend Folsäure in Lebensmitteln achten: Iss regelmäßig grünes Blattgemüse, Bohnen, Brokkoli und Leber, Bohnen, Milch, Spinat, Vollkornprodukte und Nüsse, denn die sind reich an B-Vitaminen und besonders an Folsäure (Vitamin B9).

Die Folsäure ist für die Blutbildung in den ersten Wochen der Schwangerschaft sehr wichtig. Der Körper hat nur geringe Folsäurespeicher, deshalb sollte man regelmäßig folsäurehaltige Lebensmittel essen.

In den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft

Die Folsäurespeicher in der Leber und im Blut reichen bei einem Menschen etwa drei bis vier Monate. Bei Schwangeren ist der Bedarf höher und er steigt mit Fortschreiten der Kindesentwicklung. Deshalb sollte man, sobald man von der Schwangerschaft erfährt, genügend Folsäure mit den oben genannten Lebensmitteln aufnehmen.

Folsäuremangel während der Schwangerschaft ist eine der häufigsten Ursachen für Missbildungen bei Babys. Auch Eisen wird jetzt wichtiger: Der Eisenbedarf ist bei Schwangeren um 100 Prozent höher. Wer einen Eisenmangel oder eine niedrigen Eisenwert hat (wird vom untersuchenden Arzt mit der Schwangerschaft festgestellt) sollte vorsichtshalber zu Eisenpräparaten greifen. Das müssen keine Tabletten sein. Auch pflanzliches Eisen kann man einnehmen (Drogerie, Apotheke), zum Beispiel von Floradix.

Dabei sollte man jedoch beachten, dass man parallel zur Einnahme des Eisens (üblicherweise zweimal täglich) stets auch Vitamin C einnimmt. Trinkt zu den Eisen-Tropfen oder -Tabletten, zum Beispiel immer ein Glas Apfel- oder Orangensaft.

Ihr solltest auch verstärkt auf Kalzium, Vitamin B2 und ausreichend Eiweiß achten: Milchprodukte wie Milch, Joghurt, Quark, Käse, Buttermilch oder Kefir sollten täglich zwei bis drei Mal auf dem Teller landen, denn Kalzium braucht das Kind zum Knochenaufbau in der Entwicklung.

Neben essentiellen Fettsäuren sind auch Jod und Zink sehr wichtig: All diese Stoffe findet ihr in Fisch und Meeresfrüchten. Da könnt ihr öfter zugreifen.

Erfahre hier, wie Du Dich ab dem dritten Monat der Schwangerschaft gesund ernährst.

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