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Nährstoffmangel vermeiden

Nährstoffmangel ist eine häufige Diagnose der heutigen Zeit – und das, obwohl wir ja eigentlich in einer Wohlstandgesellschaft leben, in der es uns an nichts fehlt, was die Nahrung angeht. Leider sieht die Wahrheit oft ja bekanntlich anders aus und so ist es auch beim Nährstoffmangel.

Nährstoffmangel kann vielfältige Ursachen haben. Ein Hauptgrund für Nährstoffmangel ist die falsche Bewirtschaftung der Ackerböden. Mit dem Ziel vor Augen, größtmögliche Erträge zu erzielen, werden die Böden regelrecht ausgelaugt. Die Folge: Die Pflanzen wachsen zwar in ihrer ursprünglichen Form, sind aber gewissermaßen ohne Substanz. Die Qualität an Nährstoffen lässt dann oft zu wünschen übrig. Mit anderen Worten: Auch bei Obst und Gemüse in den Supermarktregalen ist nicht immer das drin, was wir erwarten – ein Nährstoffmangel ist da zwangsläufig vorprogrammiert.

Eine andere Ursache für einen Nährstoffmangel kann eine falsche Ernährung sein – falsch im Sinne von einseitig. Wer  sich auf Dauer sehr einseitig ernährt, läuft Gefahr, einen Nahrungsmangel zu provozieren. Mit einer ausgewogenen und gleichzeitig vollwertigen Kost stehen die Chancen gut, einen Nährstoffmangel zu vermeiden. Manchmal sind die betroffenen Personen aber auch ohne Schuld – nämlich dann, wenn Krankheiten die Nahrungsverwertung behindern. Obwohl diese sich vollwertig und ausgewogenen ernähren, ist ihr Körper nicht in der Lage, diese zugeführten Nährstoffe angemessen aufzunehmen.

Nährstoffmangel kann viele Ursachen haben

Was viele nicht wissen, ist die Tatsache, dass es nicht nur darauf ankommt, welche Nährstoffe wie zu uns nehmen, sondern in welcher Kombination. So gibt es viele Nahrungsmittel, welche die Wirkung etwaiger Nährstoffe regelrecht aufheben. Hinter einer Reihe von Nahrungsmitteln sollte daher ein dickes Ausrufezeichen gesetzt werden. So kann ein erhöhter Alkoholkonsum zu einem deutlich höheren Bedarf an Kalorien führen. Auch Tee, Kaffee oder Cola sind in größeren Mengen mit Vorsicht zu genießen, denn ihr hoher Koffeingehalt fördert die Ausscheidung von Mineralien. Auch die Einnahme von Medikamenten oder die Belastung durch Umweltgifte kann die Wirkung von Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen erheblich negativ beeinflussen.

Was oft in Sachen Ernährung vernachlässigt wird, ist der Einfluss der Psyche. Studien belegen, dass Menschen in Stresssituationen einen deutlich höheren Bedarf an Nährstoffen haben. Wir sehen, ein Nährstoffmangel kann die unterschiedlichsten Ursachen haben. Das Tückische an einem Nährstoffmangel ist, dass man ihm erst sehr spät auf die Schliche kommt. Oftmals leben die betroffene Personen Jahre mit einem Nährstoffmangel, ehe sich die ersten Beschwerden oder chronischen Krankheiten einstellen. Um so wichtiger ist es, dem Nährstoffmangel in einem frühen Stadium auf die Schliche zu kommen.