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Nährwerttabelle

Eine Nährwerttabelle ist ein nützliches Hilfsmittel zum Abnehmen. Aber nicht nur beim Abnehmen kann eine Tabelle mit Nährwerten nützliche Dienste erweisen. Auch kranke Menschen, die von einer bestimmten Kost abhängig sind, profitieren von der Auflistung der Nährwertangaben. Für viele Patienten ist das Arbeiten mit einer Nährwerttabelle lebenswichtig.


Im Allgemeinen wird unter einer Nährwerttabelle die tabellarische Auflistung von Nährwerten verschiedener Lebensmittel verstanden. Die Bezeichnung Nährwert an sich ist nicht genau definiert. Im theoretischen Sinne wird mit dem Nährwert der physiologische Wert eines Lebensmittels beschrieben, der sich aus der Menge und dem Verhältnis der Inhaltsstoffe sowie deren Verfügbarkeit für den menschlichen Organismus zusammensetzt.

Da insbesondere die Verfügbarkeit und Verwertbarkeit der Inhaltsstoffe von unterschiedlichen Faktoren, wie beispielsweise Zubereitung und Kombination der verschiedenen Nahrungsmittel abhängig ist, ist der Nährwert eher Richtgröße als feste mathematische Größe. Oft wird bei den Nährwertangaben zwischen quantitativem und qualitativem Nährwert unterschieden.

Nährwerte aus der Nährwerttabelle ablesen

Der quantitative Nährwert gibt in der Regel die Menge Energie an, die der Körper aus dem jeweiligen Nahrungsmittel gewinnen kann. Dagegen spiegelt der qualitative Nährwert die Zusammensetzung der verschiedenen Inhaltsstoffe wieder. Vordergründig werden in einer Nährwerttabelle neben den Energieangaben (Kalorien) die einzelnen Mengen der wichtigsten Energieträger, wie Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße, aufgelistet.

Ergänzend findet man in einer Nährwerttabelle oft noch Informationen zu Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen. Dank neuer Technologien und Medien ist auch der Umgang mit einer Nährwerttabelle wesentlich erleichtert worden. In der Vergangenheit füllte eine aussagekräftige Nährwerttabelle ein ganzes Buch. Natürlich konnte man diese auch kostengünstiger erwerben. Man druckte sich diese einfach aus und tapezierte seine Küche damit.

Nur die Handhabung selber wurde dadurch auch nicht besser. Seien wir doch ehrlich – wie oft haben wir uns die Tabellen wirklich angesehen. Sie dienten bei den Meisten doch mehr als mahnender Zeigefinger als wirkliches Kalkulationsinstrument. Heute kann man die einzelnen Nährwerte über interaktive Module berechnen. Einfach das jeweilige Nahrungsmittel und dessen Menge angeben und im Handumdrehen erscheinen die wichtigsten Angaben. Den Rechner wegen jedes Stück Butters hochzufahren, ist natürlich auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Die Politik greift uns bei diesem Problem mal unter die Arme – der Verordnung zur Nährwertkennzeichnung sei Dank. Ab dem Jahre 2010 soll eine einheitlich EU-Kennzeichung von Lebensmitteln auf den Plan gebracht werden. Ziel ist es, alle Lebensmittel hinsichtlich ihrer Nährwerte und Inhaltsstoffe transparent zu gestalten – zum Schutz der Verbraucher. Überflüssig wird dadurch eine Nährwerttabelle immer noch nicht. Denn am Anfang einer Diät steht ein Plan und der nimmt erst mit Hilfe einer Nährwerttabelle so richtig Form an.