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Nebenwirkungen bei Appetitzüglern

Appetitzügler sind ein beliebtes Mittel zum Abnehmen. Appetitzügler haben die Aufgabe, das Hungerzentrum im Gehirn entsprechend zu beeinflussen. Ziel ist es, die Nahrungsaufnahme und damit die Kalorienzufuhr zu begrenzen. Die Versuchung bezüglich der Appetitzügler ist groß . Das ist auch der Grund, warum die meisten Menschen sehr schnell zu diversen Präparaten greifen – nicht immer ohne Nebenwirkungen.

Chili-Appetitzuegler|pixelio.de/derLord|www.pixelio.de/details.php?image_id=448658Ganz im Gegenteil: Appetitzügler haben einen zweifelhaften Ruf, insbesondere wegen ihrer Nebenwirkungen. Appetitzügler sind nicht gleich Appetitzügler. Ein großer Unterschied besteht darin, ob die Appetitzügler pflanzlicher Herkunft sind oder im Reagenzglas hergestellt wurden. In der Regel kann man sagen, dass im Durchschnitt die Anzahl und Intensität der Nebenwirkungen bei synthetischen Produkten größer ist. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Zwischenfällen im Umgang mit Appetitzüglern, deren Nebenwirkungen von den Betroffenen oft auf die leichte Schulter genommen wurden.

Das Problem bei synthetischen Präparaten: Sie wirken nicht nur auf den Appetit, sondern beeinflussen auch andere Bereiche im Gehirn – in den meisten Fällen leider negativ. So geht von Appetitzüglern meist eine größere Suchtgefahr aus. Wie bei allen körperlichen und geistigen Abhängigkeiten, müssen die Dosierungen von Mal zu Mal gesteigert werden, um die gleichen Wirkungen zu erzielen. Das tückische an einem künstlich hergestellten Appetitzügler ist, dass er eine euphorische Stimmung auslöst und damit natürlich das Urteilsvermögen der betroffenen Person trübt. Besonders die Psyche gleitet im Laufe der Zeit aus dem Gleichgewicht. Nervosität, Schlafstörungen und Angstzustände können dann zu gefährlichen Begleitern werden.

Natürliche Appetitzügler sind gesünder 

Und noch etwas spricht gegen die Einnahme von einem Appetitzügler: Man bekämpft damit nicht die Ursache, sondern kratzt nur an der Oberfläche. Wenn man auf Appetitzügler nicht verzichten möchte, dann sollte man sie als Ergänzungsmaßnahme verstehen, die eine ganzheitliche Diät abrundet. Wer kein gesundheitliches Risiko eingehen möchte, findet in pflanzlichen Präparaten die geeigneteren Appetitzügler. Diese sind fast ohne Nebenwirkungen und was ihre Wirkung betrifft, besser als ihr Ruf.

Ein patentes Mittel sind scharfe Produkte wie Pfeffer oder Chili – diese kurbeln nicht nur die Verdauung und den Stoffwechsel an, sondern hemmen zudem den Hunger auf Süßes. Noch besser sind Obst, Gemüse oder Getreideprodukte – die enthalten nämlich viele Ballaststoffe und diese sind die ungekrönten Könige unter den Inhaltsstoffen. Bis vor ein paar Jahrzehnten galten sie noch als unnütz, als unnötiger Ballast eben, wie ihr Name verrät. Heute sind sie rehabilitiert – denn Ballaststoffe sind wahre Alleskönner. Was sie auch können, ist den Appetit hemmen, denn sie quellen im Magen auf und suggerieren so unserem Gehirn ein vorzeitiges Sättigungsgefühl, ganz ohne Nebenwirkungen. Abnehmen kann manchmal so leicht sein.