abnehmen.net

Oberkörper trainieren

Warum trainieren Männer so gerne ihren Oberkörper? Die Antwort ist leicht: Ein gut proportionierter Oberkörper wirkt männlicher und steht für Stärke und Attraktivität. Bei Frauen spielt der Oberkörper natürlich auch eine wichtige Rolle. Einziger Unterschied: Der Oberkörper von Frauen lässt sich nicht indem Maße trainieren und formen wie der eines Mannes.

Sixpack-Oberkörper|istockphoto.com/Wuka|http://www.istockphoto.com/stock-photo-714862-sexy-businessman.phpDie weibliche Brust stellt dafür eine Paradebeispiel dar. Bleiben wir ausnahmsweise mal beim „starken“ Geschlecht. Auf was kommt es bei einem schönen männlichen Oberkörper an? Viele Männer meinen, sie müssen Muskelberge vor sich her schieben, um Frauen zu beeindrucken. Dabei zeichnen Umfragen immer ein anderes Bild. Wie auch bei Frauen im Allgemeinen, kommt es beim Oberkörper eines Mannes hauptsächlich auf die Proportionen an. Wie verhält sich die Schulterbreite des Mannes zu seiner Hüfte? Wie heben sich die Brustmuskeln vom Rest des Oberkörpers ab? Das Herzstück beim Oberkörper des Mannes, zumindest in den Augen von Frauen, ist aber ein anderes: der Bauch, besser gesagt der Waschbrettbauch.

Mit Ernährung und Sport zum Waschbrettbauch

Warum er Wachbrettbauch heißt, ganz einfach: Das gute alte Waschbrett, wie es die Ur-Oma vor gefühlten 100 Jahren noch benutzte, hat eine Struktur und Form, die der eines gut trainierten männlichen Bauches sehr ähnlich sieht. Die meisten Männer müssen für einen Waschbrettbauch mindestens genauso schwer schuften wie Ur-Oma damals in der Waschküche. Es gibt natürlich die berühmten Ausnahmen, die von Mutter Natur begünstigt wurden: Auch ohne Training und strenge Diät zeigt ihr Bauch die typische Struktur eines Waschbretts.

Übrigens kommen Schwarzafrikaner öfter in den Genuss von einem schönen Oberkörper als der normale Mitteleuropäer. Nicht, dass Schwarzafrikaner mehr trainieren, sie haben in der Hinsicht einfach bessere genetische Voraussetzungen. Das Geheimnis ihres perfekten Waschbrettbauches ist simpel. Sie haben kein Unterhautfettgewebe, zumindest im Durchschnitt weniger als die Menschen in unseren Breitengraden. Und dadurch kommen die Muskeln mehr zum Vorschein. Es nützt nämlich herzlich wenig, die Bauchmuskeln wie wild zu trainieren, wenn darüber eine ordentliche Fettschicht thront. Deshalb kann der Weg zu einem Waschbrettbauch nur aus zwei Komponenten bestehen: Ernährung und Sport. Wobei der Sport sich nochmal aufteilen sollte in Ausdauer– und Krafttraining. Beim Ausdauertraining verbrennen wir nämlich ziemlich effektiv unsere Fettreserven. Die moderate und energetisch harmonische Belastung stimuliert im besonderen Maße den Fettstoffwechsel. Mit dem Krafttraining formen und straffen wir dann die Bauchmuskeln. Es ist gar nicht so schwer, seinen Oberkörper auf Optik zu trimmen, vorausgesetzt man beachtet ein paar Regeln.