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Oberkörpertraining

Oberkörpertraining ist eine besondere Form des Muskelaufbau Trainings. Beim Oberkörpertraining werden speziell die Körperpartien und Muskelgruppen trainiert, die sich oberhalb der Hüfte befinden. Besonders bei Männern ist das Oberkörpertraining beliebt, da ein gut definierter Oberkörper die männlichen Attribute am eindrucksvollsten veranschaulicht.

Ob es nun ein strammer Bizeps ist oder der klassische Waschbrettbauch – mit dem Oberkörpertraining verfolgen die meisten Sportler ganz bestimmte Ziele. Gerade im Sommer müssen viele Männer Farbe bekennen. Im Schwimmbad will man ja schließlich nicht gerade schwächlich rüber kommen. Deshalb fangen die meisten von ihnen schon im Frühjahr an, Gewichte zu stemmen.

Was beim Oberkörpertraining wichtig ist

Allerdings ist es beim Oberkörpertraining genauso wie bei anderen Trainingsmethoden: Ohne den richtigen Plan geht es in der Regel in die falsche Richtung. Und ein Plan sollte durch das nötige Hintergrundwissen gestützt sein. Bevor man sich also an die Hanteln schmeißt, sollte man fachkundige Hilfe in Anspruch nehmen. Es muss nicht gleich eine Jahreskarte im Fitnessstudio sein, aber schon ein Schnupperkurs kann helfen, mehr über die Zusammenhänge zu erfahren.

Das Zusammenspiel von Muskeln ist komplexer als man glauben mag. Nur wenn man das Zusammenwirken verschiedener Muskelgruppen versteht und seine Übungen danach ausrichtet, kann ein Oberkörpertraining effektiv und zielgerichtet sein. Ein weiterer Aspekt dem man beim Oberkörpertraining beachten sollte, ist die Gesundheit.

Ein einseitiges Muskeltraining birgt immer die Gefahr von Muskelverkürzungen oder Fehlbelastungen. Die können unter Umständen und ohne entsprechenden Behandlungen zu ernsthaften Erkrankungen und Funktionsbeeinträchtigungen des Stütz- und Bewegungsapparates führen. Viele widmen sich einem Oberkörpertraining nur aus optischen Gründen.

Auch unter den Gesichtspunkten ist Masse nicht gleich Klasse. Sicherlich spielen beim Muskelaufbau die individuellen genetischen Voraussetzungen eine große Rolle. So sehen Muskelstränge bei Schwarzafrikanern immer beeindruckender aus. Nicht die reine Muskelmasse ist für diese Optik ausschlaggebend, es ist vielmehr das wenige Unterhautfettgewebe, das die einzelnen Muskeln definierter erscheinen lässt. Solche Zusammenhänge sollte man beachten.

Es ist durchaus sinnvoll, ein Oberkörpertraining mit einem passenden Ausdauertraining zu verbinden. Denn je weniger Fettpolster sich über den Muskeln befinden, um so schneller sind Erfolge sichtbar. Auch ohne Hanteln kann man übrigens eine gutes Oberkörpertraining durchführen. So stärken zum Beispiel die guten alten Liegestütze gleich mehrere Muskelpartien.

Neben der gesamten Brustmuskulatur, werden auch die hintere Armmuskulatur und die vordere Schultermuskulatur durch Liegestütz gekräftigt. Die Bauchmuskulatur wiederum kann durch einfache Sit-Ups oder Crunches trainiert werden. In beiden Fällen wird der Oberkörper im Liegen rhythmisch aufgerichtet. Die Crunches oder auch Bauchpressen werden aber seit neusten Erkenntnissen den Sit-Ups vorgezogen, weil sie weniger die Wirbelsäule belasten.