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Problemzone Bauch

Problemzonen wie den Bauch hat wohl jede Frau – zumindest, was ihre eigene Perspektive betrifft. Viele Frauen beklagen eine Problemzone, die für andere gar nicht zu erkennen ist. Bei Männern ist es meist genau umgekehrt. Was für andere eine Problemzone ist, ist für sie ein Ausdruck von Wohlbefinden, Reife und Lebensqualität – alles eben eine Frage der inneren Einstellung.

Als eine Problemzone wird in der Regel der Körperbereich bezeichnet, der nicht der Norm entspricht. Nur was ist die Norm? Gibt es ein Normalgewicht? Das grenzt eine Problemzone allerdings nur sehr unscharf ein. Denn trotz Normalgewicht kann man durchaus eine Problemzone haben.

Aber ab wann ist der Bauch eine Problemzone?

Wenn der Bauch einen bestimmtem Umfang aufweist oder wenn das Gesäß ein großes Volumen erreicht? Wir sehen, eine Problemzone entspricht keiner objektiven Maßeinheit, sondern ist vielmehr subjektiven Ursprungs. Die Anzahl der Problemzonen ist genauso unüberschaubar – im Prinzip kann jede Stelle am Körper als Problemzone deklariert werden.

Es gibt aber einige Körperregionen, die allgemein hin als Problemzone gelten. Wer kennt sie nicht die magischen Drei: Bauch, Beine und Po. Eine Vielzahl von Trainingsprogrammen überschwemmt derzeit den Markt – alle brüsten sich damit, die Körperregionen Bauch, Beine und Po besonders effektiv zu trainieren. Im Prinzip gibt es zwei Zielrichtungen, die man bei einer Problemzone verfolgt. Entweder man beabsichtigt die speziellen Körperbereiche zu stärken oder man möchte das Volumen an sich reduzieren. Beide Ziele erfordern unterschiedliche Maßnahmen und Trainingsprogramme. Bei einer Reduzierung der Masse oder des Volumen geht es darum, eine Fettverbrennung zu erzielen. Um die Fettverbrennung in Gang zu setzen, ist es erforderlich, ein paar Regeln zu beachten. So beginnt der Körper erst Fett zu verbrennen, wenn er seinen Energiebedarf nicht mehr über die Nahrung abdecken kann. In der Regel erreicht man das, indem der eigene Kalorienverbrauch höher ist als dessen Zufuhr.

Es gibt mehrere Möglichkeiten. Entweder man erhöht durch diverse sportliche Aktivitäten den Kalorienverbrauch und lässt seine Ernährungsgewohnheiten gleich – oder man reduziert seine Kalorienzufuhr bei gleichbleibendem Kalorienverbrauch. Die effektivste Form ist immer noch, beides miteinander zu kombinieren: Ernährung umstellen und Sport treiben. Dabei sind es vor allem Sportarten, wie das Schwimmen oder das Joggen, welche die Fettzellen verschwinden lassen. Die zweite Zielebene betrifft die Stärkung der speziellen Problemzone. Diese setzt ein gezieltes Muskeltraining voraus. Schöner Nebeneffekt: Mehr Muskelmasse erhöht den Kalorienverbrauch des Körpers – sogar wenn wir nichts tun.