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Problemzone Beine

Bauch, Beine und Po sind die Problemzonen schlechthin. Vor allem weil sie im besonderen Maße die Silhouette einer Frau beeinflussen. Männer haben keine Problemzonen – zumindest sind die meisten von ihnen davon überzeugt. Das liegt zumeist an der gesellschaftlichen Wahrnehmung.

Frauen müssen schön und attraktiv sein – Männer können sich die eine oder andere Problemzone leisten, ohne um ihren sozialen Status fürchten zu müssen. Im Gegenteil, ein Bierbauch wird bei Männern oft sogar als Zeichen von Lebenserfahrung und Reife angesehen – so ungerecht kann die Welt sein. Wie aber bekämpft man Problemzonen erfolgreich?

Zuerst sollte man sich die Frage stellen, was man überhaupt möchte. Will man nur die Problemzone kräftigen oder möchte man sie von der Masse her reduzieren. Konkret: Möchte ich Beinumfang verlieren oder ist mein Ziel muskulöse Beine zu haben. Denn diese Zielebenen können nur mit unterschiedlichen Trainingsprogrammen erreicht werden. Am Beispiel der Beine wird das deutlich.

Krafttraining oder Fettverbrennung für die Beine

Ich kann die Muskulatur der Beine durch gezieltes Krafttraining stärken. Das heißt aber noch nicht, dass sich dadurch der Umfang der Beine reduziert. Im Gegenteil: Ein isoliertes Muskeltraining der Beine könnte das Volumen der Beine sogar vergrößern. Man muss also klar trennen zwischen einem Muskelaufbautraining und einer Fettverbrennung.

Um die Fettverbrennung in Gang zu setzen, muss man wissen, dass der Körper nur dann Fett verbrennt, wenn er seinen Energiebedarf nicht mehr über die Ernährung decken kann. Leider gibt es bei der Fettverbrennung ein Problem. Man kann diese nicht auf bestimmte Körperregionen fokussieren. Dass bedeutet am Beispiel der Beine, dass man auf die Gunst des eigenen Körpers angewiesen ist, um an dieser Stelle abzunehmen. An welcher Problemzone der Körper zuerst mit der Fettverbrennung beginnt, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Unser Erbmaterial entscheidet letztendlich an welcher Problemzone wir zuerst abnehmen. Gerade die Beine gelten als eine schwierige Problemzone. Das verdeutlicht vor allem das Problem der Reiterhose. Reiterhosen sind gefürchtet.

Oft sind es nur die Beine, die von einer unverhältnismäßigen Fettansammlung betroffen sind, während der Rest des Körpers völlig „unversehrt“ ist. Dieses fettspezifische Ungleichgewicht führt dann zur ungeliebten Körpersilhouette einer Reiterhose. Zumal diese Form von Problemzone sich völlig resistent gegen jegliche Form von Training zeigt.

Fazit: Problemzone ist nicht gleich Problemzone. Jede Problemzone ist individuell zu behandeln. Allerdings gibt es auch Problemzonen, die sich nur im Auge der betroffenen Person als solche darstellen und unter objektiven Gesichtspunkten keine sind.