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Rezept: Kräutersuppe mit Spinat

Eines der ersten Frühlingsgemüse in Deutschland ist der Spinat. Bis heute halten sich einige Ernährungs-Märchen über den Spinat. Eines davon ist das Märchen vom angeblich so hohen Eisengehalt des Spinats.


Spinat besitzt zwar im Vergleich zu anderen Gemüsearten einen hohen Gehalt an Eisen. Aber den behaupteten, außergewöhnlich hohen Eisenanteil hat er nicht. Der 1890 berechnete Wert bezog sich auf getrockneten Spinat, wurde aber später irrtümlich frischem Spinat zugeschrieben. Frischer Spinat besteht allerdings zu circa 90 Prozend aus Wasser.

100 Gramm frischer Spinat enthält durchschnittlich 3,5 Milligramm Eisen und nicht 35 Milligramm. Die enthaltene Oxalsäure erschwert außerdem die Resorption (Aufnahme) von Eisen im Darm. Deshalb verliert der Spinat als Eisenlieferant zusätzlich an Bedeutung.

Rezept Kräutersuppe
Spinat|istockphoto.com/OlgaLIS|www.istockphoto.com/file_closeup.php?id=2773246Eine weitere überholte Empfehlung, Spinatgerichte nicht aufzuwärmen, wurde mit Erfindung des Kühlschranks hinfällig.

Trotzdem solltest Du Spinat wegen seines Nitratgehaltes möglichst frisch zu verzehren oder blanchieren, denn Nitrat wandelt sich mit der Zeit bakteriell zu Nitrit und anschließend zu giftigen Nitrosaminen um. Bei frischer Zubereitung bleibt ein Großteil des Nitrats im Kochwasser zurück.

In der deutschen Küche wird Spinat traditionell püriert und mit Spiegelei serviert. Das zarte Frühlingsgemüse Spinat kann man jedoch gut auch als Spinat Salat essen. Oder Ihr probiert mal diese feine Kräutersuppen Rezept:

Zutaten

  • 400 g Spinat
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Butter
  • 1,2 Liter Gemüsefond
  • 300 g Sahne
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Bund Petersilie

Zubereitung
Den Spinat waschen. Die Knoblauchzehen und die Zwiebeln in feine Würfel schneiden und in der Butter glasig andünsten. Den Spinat dazugeben. Mit dem Gemüsefond und der Sahne aufgießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss die Petersilie fein hacken und in die Suppe geben.