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Richtig essen für weiße Zähne

Ein strahlendes Lächeln mit leuchtend weißen Zähnen wünscht sich jeder. Zahnreinigung, regelmäßige Zahnpflege und Zähne bleichen mittels Bleaching helfen dabei. Unsere Zähne sind von einem unsichtbaren, dünnen Überzug bedeckt, dem so genannten Schmelzoberhäutchen oder auch Pellikel. Darin können sich körperfremde Farbstoffe einlagern und Verfärbungen verursachen.

Bestimmte Lebensmittel haben einen wesentlichen Einfluss darauf, wie lang euere Zähne schön weiß bleiben. Wir sagen euch, welche Lebensmittel gut und welche schlecht für das Zahnweiß sind.

Lächelnde Frau

©iStock/PeopleImages

 

Kaffee & Tee sind Feinde weißer Zähne

Fast allen geläufig sind die Zahnverfärbenden „Klassiker“ wie Kaffee, schwarzer Tee und Zigaretten. Aber auch andere Teesorten nehmen den Zähnen das strahlende Weiß: Grüner Tee und besonders der beliebte Rooboish Tee, hinterlassen auf weißen Zähne nach einiger Zeit braunen Belag.

Ein guter Indikator dafür, wie stark der Tee eure Zähne verfärben kann, sind die Teerückstände am leeren Tassenrand. Je stärker die sind, desto stärker verfärbt der Tee auch eure Zähne. Kräutertees (zum Beispiel Ingwertee oder Minztee) sowie Früchtetees färben weder am Tassenrand noch an den Zähnen.

Natur die Zähne verfärbt

Aber auch andere Nahrungsmittel, die sehr viele Farbpigmente enthalten, können eure Zähne verfärben. Dazu gehören Sojasauce, Balsamico Essig, Curry, einige Beerenfrüchte und Kirschen. Auch Rotwein, genauer gesagt das darin enthaltene Pigment Chromogen, ist bekannt dafür, das Zahnweiß zu verfärben.

Wenn ihr Lebensmittel gegessen habt, die für Verfärbungen bekannt sind, dann trink direkt nach ihrem Genuss etwas Wasser.

Sauer greift den Zahnschmelz an

Die Säure in einigen Flüssigkeiten wie Limonaden, Fruchtsäften und Fruchtnektar und Lebensmitteln wie Obstkuchen, sauren Süßigkeiten, sauer Eingelegtes und Marmeladen kann den Zahnschmelz angreifen. Dies führt, je nachdem wie sensibel die Zähne sind, zu Zahnschmerzen und empfindlichen Zähnen. In einigen Fällen können sich die Zähne auch dadurch verfärben.

Gegen die Säure hilft das Bürsten mit einer fluorhaltigen Zahncreme. Putzt aber erst circa eine halbe Stunde nach dem Essen oder Trinken von säurehaltigen Lebensmitteln eure Zähne. Sonst wird der Zahnschmelz zusätzlich angegriffen.

Gut für strahlend weiße Zähne

Sellerie, Karotten und Äpfel enthalten wie Vitamin C, welches die Zahngesundheit unterstützt, gegen Zahnfleischentzündungen wirkt und Mundgeruch verursachende Bakterien abtötet. Zudem fördern diese Nahrungsmittel die Speichelproduktion im Mund. Speichel wirkt wie ein natürlicher Zahnreiniger.

Zitrusfrüchte wie: Zitronen, Orangen und andere säurehaltige Lebensmittel erhöhen ebenfalls die Speichelbildung. Nach dem Genuss grüner Gemüsesorten wie Spinat, Brokkoli und Salat legt sich eine Art Film über die Zähne, der etwas vor Verfärbungen schützt. Joghurt, Milch und Käse enthalten Milchsäure, die Zahnerkrankungen entgegen wirkt und gesunde, starke Zähne fördert. Zudem sind Milchprodukte reich an Kalzium. Zusammen mit Vitamin D, mit dem einige Milchprodukte heutzutage auch angereichert sind, stärkt Kalzium auch das Fundament gesunder Zähne: die Kieferknochen.

Fluorhaltiges Wasser spült Lebensmittelreste aus und hält die Mundflora feucht. Damit werden auch schädliche Bakterien weggespült. Eine gute Zahnreinigung, täglich zweimal putzen sowie die Zahnzwischenräume flossen, verhilft den Zähnen zu einem lang anhaltenden, strahlendem Weiß.

Zahnaufhellung oder Zahnreinigung

Da man nicht ständig auf zahnfärbende Lebensmittel verzichten möchte, wird man ab und an für eine schöne weiße Zahnfarbe zum Zahnarzt gehen müssen. Eine einfache professionelle Zahnreinigung, ein- bis zweimal pro Jahr, reinigt schon die gröbsten Verfärbungen. Meist ist sie schon vollkommen ausreichend.

Wer mehr Zahnweiß will, kann seine Zähne bleichen lassen, auch Bleaching genannt. Bleaching Cremes oder Streifen gibt es in der Apotheke für die Anwendung zu Hause oder professionell beim Zahnarzt oder in einer Zahnklinik. Vorsicht ist bei Kronen geboten, da die ihre Farbe behalten und sich durch das Bleichmittel nicht aufhellen lassen.

Denkt aber daran, und das wird euch auch jeder gute Zahnarzt sagen, dass eure Zahnfarbe genetisch festgelegt ist. Die Zähne lassen sich also nicht beliebig aufhellen, nur bis zu maximal sieben Farbstufen heller. Im Prinzip ist das ein bisschen wie mit der passenden Haarfarbe. Zu weiße Zähe können zu unnatürlich wirken. Das richtige Weiß passt zum eigenen Augenweiß und zum Hauttyp. Wer zu oft und zu stark bleachen lässt, kann sich auf Dauer seinen Zahnschmelz schädigen. Warum die Hollywood Stars meist so unglaublich weiße Zähne haben? Wie so oft, alles falsch: sie erreichen das gleichmäßige sehr helle Weiß über sogenannte Veneers, eine Art künstlich aufgebrachte Verschalung für die Zähne. Perfektes weißes Lächeln, aber unnatürlich und sehr teuer.