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Richtiges Hanteltraining

Hanteltraining ist eine effektive Methode, um seine Figur in Form zu bringen. Hanteln gibt es heutzutage in allen Formen und Farben. Die Zahl der Übungsformen kann ganze Bibliotheken füllen. Deshalb sollte man sich, bevor man sich in das Hanteltraining stürzt, einen Überblick verschaffen.

Ein Gang ins Fitnessstudio kann da nicht schaden. Man muss ja nicht gleich eine Jahreskarte kaufen– ein Schnupperkurs kann den Horizont schon um einiges erweitern. In der Regel trifft man in einem Fitnesstudio auf einen Fachmann, der einem die ganze Materie aus fachmännischer Perspektive erklären kann. Das ist auch wichtig, denn beim Hanteltraining kann man nicht nur Muskeln aufbauen, sondern auch viel falsch machen.

Falsche Bewegungen und Belastungen können dann schnell zu Verletzungen oder muskulären Dysbalancen führen. Letztere wiegen besonders schwer, das sie nur schwer und langwierig zu korrigieren sind. Im Extremfall können muskuläre Dysbalancen zu schweren Schädigungen an der Wirbelsäule oder anderen wichtigen Körperbestandteilen führen.

Hanteltraining für die Muskeln

Noch eine Frage sollte man sich vor dem ersten Hanteltraining zwingend stellen. Was will ich? Welche Ziele verfolge ich? Denn man kann Muskeln aufbauen, stärken oder auch nur erhalten – der Möglichkeiten gibt es viele. Die Wahl der Übungsformen und die jeweilige Ausführung entscheidet darüber, ob wir unser Ziel erreichen.

Was viele nicht wissen: Die Geschwindigkeit der Bewegungsausführung entscheidet über den Erfolg. Wenn der Muskel zu langsam beansprucht wird, verpufft der einzelne Impuls, da der Muskel nicht ausreichend erschöpft wird. Ein Muskelwachstum wird nur erreicht, wenn die Muskelzellen ausreichend gefordert werden – denn in der Regenerationsphase erfolgt die gewollte Adaption und damit der Muskelaufbau.

Die Übungen müssen also mit der richtigen Geschwindigkeit durchgeführt werden. Auch die Hanteln selber unterscheiden sich beim Hanteltraining. So wird beispielsweise zwischen einer Kurz- und Langhantel differenziert. Mit einer Kurzhantel kann man gezielt einzelne Muskelgruppen trainieren. Bei der Langhantel kommen noch die umliegenden Muskelgruppen dazu, da der Körper sein Gleichgewicht selber finden muss.

Das Bild, was man bei einem Hanteltraining sofort im Kopf hat, ist der Bodybuilder, der vor einem Spiegel auf einem Stuhl sitzt, seinen Bizeps mit einer Kurzhantel trimmt und sich dabei im Spiegel mustert. Der Spiegel ist ja eigentlich dafür da, um eine korrekte Bewegungsausführung zu garantieren und im Notfall diese zu korrigieren. Für die meisten Kraftsportler dient der Spiegel in der Muckibude wohl eher dem Zweck, seine eigenen Erfolge zu bestaunen und das Ego zu stärken. Jedem das Seine!