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Schlanke Figur

Die Figur verkauft Filme, so brachte es eine prominente Schauspielerinnen mal drastisch auf den Punkt. Die Hollywood-Größen kämpfen natürlich auch für das eigene Ego – allerdings sind sie hinsichtlich ihrer schlanken Figur stark abhängig vom gesellschaftlichen Bewusstsein.

schlanke-figur-bikinifigur|istockphoto.com/jhack|www.istockphoto.com/file_closeup.php?id=2664261Schlank sein und eine schlanke Figur zu haben, bedeutet Erfolg zu haben. Das war nicht immer so. Die Schönheitsideale der Menschen änderten sich im Laufe der Geschichte ähnlich schnell wie die Kleidermode.

Noch im Mittelalter war es out, schlank zu sein. Eine magere Figur wurde mit Armut und Hungersnot gleichgesetzt. Menschen mit Ansehen und dem nötigen Kleingeld waren gut beleibt und hatten eine stattliche Figur. Die Beweise des damaligen Schönheitsdenkens finden sich auf vielen Portraits vergangener Epochen.

Die Damen aus gutem Hause sind alles andere als schlank. Genauso grotesk verhält es sich mit der Hautfarbe. Die Menschen, die heute das Sonnenstudio zu ihrem zweiten Hause auserkoren haben, hätten vor 500 Jahren schlechte Karten gehabt, wie man so schön sagt. Braune Haut galt als dreckig und war ein Zeichen minderen Ranges.

 

Schlanke Figur und Sonnenbräune?

Darum setzte die gehobene Schicht alles daran, dem Sonnenlicht aus dem Wege zu gehen. Schleier und Hüte waren in diesen Zeiten ein Verkaufsschlager. Heute weiß man , dass das Meiden von Sonnenlicht nicht nur zu einem blasseren Teint führt, sondern auch einen Einfluss auf unsere Gesundheit nimmt.

Unter der Sonneneinstrahlung werden einige Vitamine unter der Haut zum Leben erweckt. Eines von ihnen ist das Vitamin D, das unser Knochengerüst nachhaltig stärkt und stabil werden lässt. Aber auch das Immunsystem wird unter Sonnenlicht widerstandsfähiger gegenüber Krankheitserregern. Natürlich sollten es die Menschen in den nördlichen Breitengraden mit der Sonne nicht übertreiben, denn übermäßiger Sonnenkonsum birgt ein großes Risiko, an Hautkrebs zu erkranken und den Alterungsprozess der Haut zu beschleunigen.

Wir sehen, die Schönheitsideale sind austauschbar und oft nicht von langer Dauer. Trotzdem sind wir von ihnen abhängig oder werden zumindest von ihnen beeinflusst. Unserem Unterbewusstsein wird es dabei auch nicht leicht gemacht. Im Fernsehen, in Hochglanzjournalen oder auf Grossplakatflächen, überall lachen sie uns an, die Menschen mit ihrem tadellosen Äußeren und ihrer schlanken Figur.

 

Aber wer gibt ein Schönheitsideal eigentlich vor?

Wer entscheidet, dass schlank sein aktuell ein Trend ist. Gerade in Zeiten von Magermodels und Bulimie zeigt dieser Schönheitswahn seine gefährliche Seite. Schwer zu sagen, wer die Schuld daran trägt. Modeindustrie und Medien schieben sich diese abwechselnd in die Schuhe.

Es ist sicherlich nicht einfach, aber jeder sollte es mit sich ausmachen, was seine Wunsch-Figur ist und weniger auf die öffentliche Meinung vertrauen. Schlank sein hin oder her – das wichtigste ist, dass man sich in seiner eigenen Haut wohl fühlt.



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