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Schlanke Rezepte mit Wurzeln und Knollen

Die Herbstküche ist zwar deftig, muss nicht zwangsläufig kalorienreich sein. Esst dicke Knollen, um schlank zu bleiben! Im „Untergrund“ gibt es viel Gesundes wie Wurzel- und Knollengemüse. Egal ob gelb, orange, weiß, rot oder schwarz:  Die unscheinbaren, unter der Erde wachsenden Gemüsesorten sind wahre Vitamin- und Mineralstoffwunder.

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Zudem sind sie schmackhaft und vielfältig in der Küche einsetzbar. Wer rote Bete nur sauer eingelegt kennt, der hat bisher geschmacklich etwas verpasst. Wer bisher noch nie etwas von Pastinaken gehört, geschweige denn gekostet hat, ebenso. Gleiches gilt für andere Wurzel- und Knollengemüse wie Kohlrüben, Knollensellerie oder Kohlrabi.

Rote Bete
Man nennt sie auch Rote Rüben und in der Schweiz "Randen". Rote Bete gelten als besonders reich an Eisen und wirken so gesundheitsfördernd bei Blutarmut, grippalen Infekten und Stoffwechselstörungen. Nur in Hinsicht auf ihre Kalorien sind die Rote Bete „arm dran“: 100 Gramm enthalten 42 Kalorien. Ihr solltet beim Kochen darauf achten, dass die Schale nicht verletzt wird, sonst blutet die Roten Bete förmlich aus.Vorsicht auch mit er Kleidung: Rote Beete Saft ist sehr hartnäckig.

Pastinaken
Die Pastinake wird auch Balsternak, Moorwurzel oder Germanenwurzel genannt. Sie gehört zur Familie der Karotten, ist genauso alt wie die Möhre, aber leider weniger bekannt. Ihre Wurzel ist circa 20 bis 30 cm lang und sie wird nach dem ersten Frost geerntet, denn der Frost gibt der Pastinake ihren intensiven Geschmack. Pastinaken schmecken leicht süßlich und liefern gerade mal 23 Kilokalorien pro 100 Gramm.

Schwarzwurzel
Vom Aussehen ähnelt die Schwarzwurzel dem Spargel oder der Pastinake: Eine lange dünne Wurzel mit wertvollen Nährstoffen. Ist die schwarze Schale ab, kommt eine weiße Wurzel zum Vorschein. Damit das so bleibt, gehören sie sofort nach dem Schälen in Essigwasser. Schwarzwurzeln wirken antibiotisch, enthalten viel Eiweiß, Vitamin E, Phosphor und Eisen. Und jetzt festhalten: 100 Gramm liefern gerade mal schlanke 17 kcal!

Knollensellerie
Der Knollensellerie sieht nicht ganz so hübsch aus wie die Selleriestange, hat aber eine Menge gesundheitlicher Vorzüge: Ätherische Öle, die den Stoffwechsel anregen, jede Menge Eisen und Vitamine. Beim Einkaufen darauf achten, dass die Knollen eine möglichst glatte Oberfläche haben, innen nicht hohl und pelzig sind und beim Kochen weiß bleiben.

Kohlrüben
Sie werden auch Steckrüben genannt und es ist von allen Knollenarten die Kalorienärmste. Also durchaus einen Versuch wert für alle, die Wert auf eine schlanke Linie legen. Die großen Kohlrübenknollen haben ein gelbes Fleisch und schmecken süßlich-würzig. Ihr Geschmack macht sie zur beliebten Zutat in Eintöpfen und als deftige Gemüsebeilage.

Kohlrabi
Kohlrabi gibt es in den Farben weiß und violett bis dunkelrot. Nicht nur die Knollen, auch die Blätter lassen sich zu einem mild schmeckenden Gemüse zubereiten. Die Kohlrabiblätter enthalten sogar weitaus mehr Nährstoffe als ihre Knollen. Kohlrabi kann übrigens auch roh, als Gemüsesticks mit oder ohne Dipp, gegessen werden. Ideal auch als Zugabe zum Pausenbrot, dass die Kleinen problemlos in Schule oder Kindergarten mitnehmen können.