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Schönheitsoperation: Keine Erfindung der Neuzeit

Wer kennt sie nicht, die Hollywood-Größen, die im Blitzgewitter über den roten Teppich ziehen. Fast alle verbindet zumindest ein Ziel: Sie wollen gut aussehen. Das Aussehen und ihr Körper sind ihr Kapital. Wenn man den visuellen Anforderungen der Produzenten nicht mehr genügt, muss man mit weniger Filmrollen rechnen, was nicht nur dem eigenen Geldbeutel schadet sondern auch dem Image, dem sozialen Ansehen, das man bis dato in der Gesellschaft genoss.


Damit diese Fälle nicht eintreten, helfen viele Prominente in Form einer Schönheitsoperation nach. Das Kuriose an einer Schönheitsoperation: Alle wollen sie, nur keiner will es zugeben. Und da Schauspielern zum Fach gehört, fällt es den meisten Schauspielern auch nicht schwer, die Bauarbeiten und Schönheits-OPs in ihrem Gesicht zu verleugnen oder andere Gründen aufzuführen, die diesen Wandel bewirkt haben.

Schoenheitsideal|istockphoto.com/blaneyphoto|www.istockphoto.com/file_closeup?id=6703341Da ist von einem Lippenbalsam die Rede, der die Lippen voluminöser erscheinen lässt oder einem außerordentlich effektiven Push-Up-BH, der der Oberweite auf eine beachtliche Größe verhilft.

Was keine Schönheitsoperation benötigt, aber eigentlich in die gleiche Kategorie fällt, ist die Spritzenkur mit Botox. Botox ist ein Nervengift, das die Muskeln lähmt.

Zielterritorium des Giftes sind vornehmlich die Gesichtsmuskeln, die unschöne Falten auf das Gesicht zaubern und einen, und das ist für viele das Schlimmste, alt aussehen lassen.

 

Es geht auch ohne Schönheitsoperationen

Was ist eigentlich so schlimm, einem Mensch sein Alter und damit auch seine Erfahrungen anzusehen? Na gut, wir können das so leicht daher sagen – wir sind nicht in der Scheinwerfer- und Glitzerwelt gefangen.

Übrigens steht außer Frage, dass eine Schönheitsoperation nicht nur der eigenen Eitelkeit nützlich ist. Für viele Unfallopfer ist eine Schönheitsoperation die einzige Chance wieder in der Welt Fuß zu fassen.

Auch ist eine Schönheitsoperation bei Menschen abzuwägen, die nicht der gesellschaftlichen „Norm“ entsprechen und tagtäglich durch ihr Aussehen psychologischen Diskriminierungen ausgesetzt sind.

Übrigens ist der Begriff Schönheitsoperation kein neues Modewort. Das Streben nach Schönheit ist keine Erfindung der Moderne. Seit Menschen Gedenken manipulieren Menschen ihr Aussehen.

Und nicht seit es Photoshop gibt, werden Abbildungen und Reproduktionen gefälscht. Schon in der Antike verschönerte man Portraits, in dem man Falten oder andere Problemzonen einfach wegretuschierte.

Und auch die Ägypter nahmen vor 4000 Jahren schon kosmetische Operationen vor. Nasenrekonstruktionen aus der Stirnhaut wurden in Indien schon um 600 v. Chr. durchgeführt. Schon damals waren Menschen auf der Suche nach dem perfekten Aussehen.