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Shirataki: Nudeln ohne Kalorien?

Shirataki sind japanische Nudeln, die aus der Konjac-Pflanze gewonnen werden. Shirataki-Nudeln sind fast ohne Kalorien und besitzen kaum Kohlenhydrate. Diese Tatsache macht die japanischen Nudeln für eine Diät so interessant.

Das Wort Shirataki bedeutet übrigens im Japanischen „Weißer Wasserfall“ – damit wird das Aussehen der weißen Nudeln beschrieben. Neben den wenigen Kalorien gibt es noch eine Eigenschaft, welche die Shirataki-Nudeln für eine Diät so interessant macht: Die Menge an Ballaststoffen. Ballaststoffe besitzen aufquellende Eigenschaften. Im Magen sorgen sie für ein vorzeitiges Sättigungsgefühl – im Darm regen Ballaststoffe den Stuhlgang an. Außerdem haben Ballaststoffe Einfluss auf den Insulinspiegel. Selbst bei einer kohlenhydratreichen Kost steigt dieser in Gegenwart der Ballaststoffe nur geringfügig an – was wiederum die Speicherung von Fettreserven bremst.

Geschmack von kalorienarmen Shirtaki Nudeln

Einen Nachteil haben Shirataki-Nudeln: Sie schmecken nicht. Obwohl das so nicht ganz richtig ist. Sie schmecken einfach nach nichts. Um den Geschmack zu verstärken, wird empfohlen, die Shirataki-Nudeln vor der Anwendung ein bis zwei Minuten in kochendes Salzwasser zu geben. Auch sind sie in der Lage, den Geschmack von Saucen und Gewürzen anzunehmen.

shirataki nudeln ohne Kalorien in Schale

©iStock/margouillatphotos

 

Als Diät-Hilfe sind die Japan-Nudeln aber unschlagbar. Auf 100 Gramm Shirataki-Nudeln kommen gerade mal fünf Kalorien. Im Vergleich: Bei herkömmlichen Nudeln fallen auf hundert Gramm in etwa 250 Kalorien. Die Hälfte der europäischen Nudeln sind Kohlenhydrate – Shirataki-Nudeln besitzen praktisch keine Kohlenhydrate.

Noch ein Vorteil: Die japanischen Nudeln besitzen keine Gluten und Bestandteile aus Weizen – daher können sie auch von Allergikern problemlos konsumiert werden. Das Auge isst mit, sagt man ja. Von den japanischen Nudeln kann man das nicht gerade behaupten. Zumindest für das europäische Auge sehen sie nicht gerade appetitlich aus. Auch der Geruch ist eher ungewöhnlich. Das Zeug zum absoluten Verkaufsschlager haben sie wohl eher nicht.

Shirataki-Nudeln eigen sich besonders im Rahmen einer Low-Carb-Diät, weil sie trotz ihrer wenigen Kalorien und Kohlenhydrate nährstoffreich sind – und damit als Hauptgericht taugen. Ansonsten bestehen die täglichen Mahlzeiten einer Low-Carb-Diät aus Gemüse, Milchprodukten, Fisch und Fleisch. Das Prinzip einer Low-Carb-Diät ist einfach: Durch das Fehlen von Kohlenhydraten soll der Körper gezwungen werden, sich anderer Energieträger zu bedienen.

Nach einer bestimmten Zeit stellt der Körper seinen Stoffwechsel auf ein anderes Niveau um. Beim so genannten Katabolismus greift der Organismus auf alternative Energiereserven zurück. Er findet diese in den Fetten. Eine Low-Carb-Diät hat den Abbau von Fettreserven zum Ziel. Die Anzahl der zugeführten Kalorien sollte trotzdem im Auge behalten werden.