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Sind Appetitzügler sinnvoll?

Klingt ja eigentlich sehr verlockend: Ich nehme ein paar Tabletten ein und schon wird mein Hungergefühl unterdrückt – abnehmen kann so einfach sein. Doch Vorsicht: Appetitzügler sind nicht umsonst rezeptpflichtig und bedürfen einer ärztlichen Behandlung. 


Denn man sollte wissen, dass man mit einem Appetitzügler ähnlich wie bei Schmerztabletten in das natürliche Reiz- und Signalsystem des Körpers eingreift. Durch das Medikament werden im Zwischenhirn Impulse unterdrückt, die das Hungerzentrum beeinflussen und dem Köper ein geringeren Appetit suggerieren.

Zusätzlich führt die Einnahme von einem Appetitzügler zu einem größeren Kalorienverbrauch und kann unter Umständen ein berauschendes Stimmungsgefühl hervorrufen. Das hört sich erstmal alles gar nicht so schlecht an – deshalb werden Appetitzügler auch in gewissen Szenen konsumiert, um das Hochgefühl zu steigern. Die Nebenwirkungen von Appetitzüglern sprechen aber eine andere Sprache und die kann sogar lebensbedrohlich sein:

Erbsen-zaehlen-abnehmen|pixelio.de/cameraobscura|www.pixelio.de/details.php?image_id=379593Schlafstörungen, Bluthochdruck und Veränderungen der Psyche können unter Umständen die Einnahme von einem Appetitzügler begleiten.

Menschen mit Stoffwechselerkrankungen und Bluthochdruck sollten daher den Konsum von Sympathomimetika vermeiden. Deshalb sollten diese Medikamente nur unter Aufsicht eines Arztes gebraucht werden.

Über das Internet kann man heutzutage eigentlich alles beziehen – natürlich auch Medikamente, die in demjenigen Land rezeptpflichtig sind. Hier liegen die Gefahr und die Verlockerung, der viele Menschen unterliegen. Eine weitere Voraussetzung für die Einnahme von einem Appetitzügler ist die Aufstellung und die Einhaltung eines Ernährungsplanes.

Das Medikament kann immer nur eine Nebenrolle einnehmen beziehungsweise unterstützend wirken, um eine Gewichtsreduzierung zu bewirken – die Hauptrolle übernimmt ein abgestimmter Ernährungsplan und spezielle Bewegungsformen ein. Eine weitere Gefahr bei Sympathomimetika liegt in deren Abhängigkeit. Das Gehirn gewöhnt sich relativ schnell an die Wirkstoffe und meldet sich später im Falle der Nichteinnahme lautstark bemerkbar.

Auch aus diesem Grunde sollten entsprechende Medikamente nur über einen kurzen Zeitraum eingenommen werden, um das Gewicht zu reduzieren. Eine Alternative sind natürliche Appetitzügler, die aus rein pflanzlichen Wirkstoffen bestehen und im Vergleich zu Medikamenten weniger Nebenwirkungen aufzuweisen haben.

Neue Studien zeigen, dass selbst der eigene Körper in der Lage ist, entsprechende Stoffe, so genannte Anti-Hunger-Hormone ausschütten. Diesen Prozess kann man auf einem natürlichen und schonenden Weg im Rahmen einer gesunden Ernährung ankurbeln:

Mit einem hohen Anteil an Eiweiß! Bei einer eiweißreichen Nahrung tritt der Körper stärker und früher auf die Hungerbremse. Das Gefühl kennen viele: Richtig, der Eiweißtrunk im Fitnessstudio macht immer so unheimlich satt!

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