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Sonnengruß: Idealer Frühsport

Viele Menschen praktizieren den Sonnengruß, um gut in den Tag zu starten. Und tatsächlich, der Sonnengruß bietet sich gut als Frühsport an. Der Sonnengruß stammt aus dem Yoga und ist eine Abfolge von verschiedenen Übungen, die nacheinander ausgeführt werden.

Dabei ist zu beachten, dass der eine Übungsteil fließend in den nächsten übergeht, damit der Sonnengruß in seiner Gesamtheit eine Einheit bildet. Über 500 Muskeln sind beim Sonnengruß beteiligt. Das ist auch ein Grund, warum er sich oft in einem Aufwärmprogramm wiederfindet. Wer den Sonnengruß zum Aufwärmen nutzt, sollte diesen mehrmals wiederholen, damit Muskulatur, Sehnen und Bänder ausreichend aktiviert werden.

Der Sonnengruß entspringt der alt-indischen Philosophie des Yogas, dessen Wurzeln über 7000 Jahre alt sind. Symbolisch spiegelt er das Gebet zur Sonne wieder. Die Sonne wird in der Yoga-Lehre als Kern des Lebens angesehen. Ohne die Sonne wäre Leben auf der Erde nicht möglich. Yoga wird heutzutage sehr unterschiedlich interpretiert und trainiert. So gibt es Yoga-Richtungen bei denen die körperliche Ebene mehr im Vordergrund steht – andere wiederum konzentrieren sich auf den Geist und mentale Komponenten.

Sonnengruß als ideales Aufwärmtraining

Grundsätzlich ist Yoga eine Kombination aus Körper, Seele und Geist. Ziel ist, alle Ebenen aufeinander abzustimmen und zu einer Einheit zu bewegen. Um das zu schaffen, müssen ein paar Voraussetzungen geschaffen werden, die mit bestimmten Techniken einhergehen. So ist es zum Beispiel wichtig, alle Bewegungsabläufe mit höchste Achtsamkeit und Konzentration auszuführen. Man spricht in diesem Zusammenhang von einem „sich-rein-fühlen“. Alle Bewegungen und Positionen laufen werden im Geiste visualisiert. Nur wenn man diesen Zustand der völligen Konzentration erstellen kann, können die positiven Energien, die von Yoga ausgehen, genutzt werden. Wichtiger Impuls- und Taktgeber beim Yoga und auch beim Sonnengruß ist der Atem – er gibt Takt und Schnelligkeit der Übungsfolgen vor. Er bildet sozusagen eine mentale Stütze.

Viele belächeln anfangs Yoga. Den meisten vergeht das Lachen, wenn sie beispielsweise den Sonnengruß das erste mal praktiziert haben. Dann stellen sie fest, dass es gar nicht so leicht ist, die Übungen präzise und mit der nötigen Konzentration durchzuführen. So verrichten die Muskeln beim Yoga überwiegend Haltearbeit – was viele Anfänger ins Schwitzen bringt. Diese Haltearbeit beansprucht vor allem tiefer sitzende Muskelgruppen, von deren Existenz die meisten bis zur ersten Yoga-Stunde noch nichts wussten. Wie heißt es so schön: Aller Anfang ist schwer.