Abnehmen im Schwimmbad
Schwimmen ist der ideale Sport zum Abnehmen. Egal ob Du hohes Übergewicht oder nur ein paar Kilo zu viel hast. Schwimmen trainiert alle Muskelgruppen und verbraucht viele Kalorien. Das hilft beim Abnehmen und schlank bleiben.
Brustschwimmen, Rücken, Kraulen (auch Crawl-Schwimmen genannt) oder Delfin als Schwimmstil? Egal wie Du schwimmst, die Bewegungen im Wasser sind gut für alle Muskelgruppen, besonders für die oft vernachlässigte, aber im Alltag stark beanspruchte
Rückenmuskulatur. Und
Schwimmen hilft auch beim Abnehmen.
Sportarten mit rhythmischen, nicht zu schnellen Bewegungen wie Schwimmen, Rudern oder
Joggen auf dem Crosstrainer
sind ideale Fettverbrenner, während sie die Gelenke schonen. Eine etwa 70 Kilogramm schwere Frau verbraucht bei einer Stunde Schwimmen circa 450 bis 550
Kalorien, je nachdem wie schnell oder intensiv sie schwimmt.
Als Anfänger oder Baggersee-Brustpaddler sollte man am besten in einen Schwimmkurs (in der Gruppe kostet das circa sieben bis 15 Euro pro Doppelstunde in einem normalen
Schwimmbad) investieren, denn da lernt man wichtige Grundlagen. Wer einfach drauf los planscht läuft Gefahr, nicht die gewünschten Erfolge zu erzielen. Nur wer richtig schwimmt, kann auch richtig damit abnehmen und die
Muskeln stärken.
Wer sich noch unsicher ist, ob Schwimmen das Richtige für ihn ist, der kann sich bei den ersten Schwimmbadbesuchen mit folgenden Tipps über Wasser halten:
Die Wasserlage beim Schwimmen
Die Wasserlage, also wie der Körper im Wasser liegt, ist für viele Faktoren des Schwimmens entscheidend. Die Atmung und das gesamte Vorankommen sind abhängig von dem Winkel zwichen Körper und Wasseroberfläche. Man beobachtet die möglichen Unterschiede in der Schwimmhalle 1000 Mal am Tag:
Links die Oma mit Badekappe: sie schwimmt wie ein Schwan, den Nacken gebogen, um mit dem Kopf gerade aus dem Wasser zu schauen. Sie schwimmt gemütlich. Rechts auf der Nachbarbahn: Der Schwimmer, der den Kopf scheinbar ständig unter Wasser hat und bei jeder Vorwärtsbewegung mit ins Wasser taucht. Er schwimmt schnell.
Goldene Regel: Umso diagonaler Kopf und Füße im Wasser zu einander stehen, desto schlechter die Wasserlage. Eine gute Wasserlage zeichnet sich dadurch aus, dass der Körper möglichst gerade, fast parallel unter der Wasseroberfläche liegt.
Wie man das hinbekommt? Der Kopf schaut immer Richtung
Beckenboden, dann liegt der Körper automatisch gerade im kühlen Nass. Luft geholt wird beim Anschub in der Schwimmbewegung. Beim Brustschwimmen ist das genau der Moment, bei dem die Arme das Wasser nach hinten wegdrücken. Beim Kraulschwimmen ist der Armwechsel der richtige Atemzeitpunkt, wie links im Bild gezeigt.
Vorteile einer guten Wasserlage: Sie ist nicht nur gut für den Rücken und die Atmung. Sie gibt dem Körper auch weniger Widerstandsfläche. Man schwimmt also schneller.
Richtig Atmen beim Schwimmen
Die meisten Anfänger atmen, aus Angst Wasser zu schlucken, zu flach und zu selten. Die Folge: Muskeln und Lunge müssen sich den wenigen Sauerstoff aufteilen. Kopfschmerzen und weniger Muskelkraft sind die Folge.
Beim Schwimmen musst Du Dir den Reflex, den Mund und die Augen beim Ein- und Austauchen zu schließen, oder den Kopf wie ein Entlein aus dem Wasser zu recken, diszipliniert abgewöhnen. Sonst bildest Du die gewünschte Muskulatur nicht richtig aus.
Am Anfang schluckt und atmet man hier und da mal ein bisschen Wasser, das ist aber nicht schlimm. Aber wenn man das mit der Atmung erst einmal raus hat, dann geht das Schwimmen gleich viel leichter und man schwimmt wie ein Fisch im Wasser und eben nicht wie eine Ente.
Tipp: Den Rhythmus des Schwimmens an die Atmung anpassen und beim Eintauchen immer aus,- beim Austauchen immer einatmen.
Stretchen & Dehnen nach dem Schwimmen
Richtiges Dehnen ist
nach dem Schwimmen wichtig. Denn auch beim
Gesundheitssport Schwimmen kann es bei häufigem Training
, besonders im Schulterbereich, zu verkürzten Muskeln, und den dafür zu schwachen Sehnen kommen. Das kann die Bewegungsfähigkeit beeinträchtigen und Schmerzen verursachen.
Deshalb gilt: Besonders den Rücken, die Arme und die Schultern nach dem Training ausgiebig dehnen, um die Bewegungsfähigkeit zu erhalten. Dafür empfehlen sich
diese speziellen Dehnübungen.
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