Ausdauertraining ist gesund


Regelmäßiges Ausdauertraining aktiviert den Stoffwechsel und die Fettverbrennung und wirkt präventiv gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine aktuelle Untersuchung hat gezeigt, dass bereits wenige Minuten intensives Ausdauertraining alle zwei bis drei Tage ausreichen, um im Körper erste messbare Verbesserungen zu bewirken. 

Durch regelmäßigen, moderaten Sport verbessert sich die Fließeigenschaft des Bluts, das Herz arbeitet ökonomischer und der Blutdruck sinkt. Darüber hinaus wird die Regulation des Hormonhaushaltes unterstützt, Insulin- und Blutzuckerspiegel nehmen ab, die Sauerstoffaufnahme verbessert sich und Übergewicht wird reduziert.

Gerade Ausdauertraining sollte man regelmäßig betreiben. Aber was heißt eigentlich regelmäßig? In diesem Fall lautet die Empfehlung: 2 bis 3 Mal die Woche für mindestens 30 Minuten, je nach Gesundheitszustand und Ziel ist die Trainingsdauer nach oben offen. Wer seine Kondition steigern will und mehr Kalorien verbrennen möchte, sollte länger trainieren. Wer die allgemeine Fitness nur erhalten will, kann kürzer trainieren.

Optimal für Herz-Kreislauf und Stoffwechsel sind rhythmische Sportarten, die viele Muskelgruppen beanspruchen wie zum Beispiel: Walking, Nordic Walking, Joggen, Radfahren oder auch Wassergymnastik. Hierbei gilt es, sich nicht zu verausgaben, sondern sich langsam an die Bewegung zu gewöhnen und mit einer mittelhohen Belastung zu trainieren. Nur so intensiv, dass man sich dabei noch unterhalten könnte.

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Fettverbrennung ankurbeln mit Ausdauertraining


Das bringt die Fettverbrennung in Schwung, pustet die Lungen durch und entspannt. Ausdauertraining an der frischen Luft versorgt zudem den Körper mit viel Sauerstoff. Viele Menschen haben beim Laufen die besten Ideen, weil Körper und Gehirn so richtig „durchgelüftet“ werden.

Besorgt euch für jeden Sport das richtige Schuhwerk, denn uralte Tennisschuhe sind nicht besonders gut für Sportarten wie Nordic Walking oder Jogging geeignet. Beginnt euer Ausdauertraining langsam, damit sich euer Herzschlag gleichmäßig erhöht und sich eure Muskeln erwärmen können. Kurze und langsame Schritte in den ersten 10 Trainingsminuten sind ein Muss. Erst dann sollte man die Geschwindigleit und Schrittlänge steigern.

Das gilt im Umkehrschluss auch für die Abkühlungsphase nach dem Training. Springt nicht sofort vom Laufband unter in die Dusche, sondern geht noch für ein paar Minuten ruhig weiter, um eure Körpertemperatur und euren Puls zu senken. Dann kann sich das Blut wieder gleichmäßig in eurem Körper verteilen und ihr beugt möglichem Schwindel und Übelkeit vor.

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Autor: Susanne Wendel verfasst am 12.01.2010 10:23
Susanne ist Oecotrophologin und Food-Expertin aus Leidenschaft, die weiß, wovon sie spricht. Sie ist gefragte Referentin, Trainerin und Moderatorin, wenn es um Experten-Know-How zum Thema Ernährung geht. Mehr unter www.foodtrainer.de.
 
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