Streetdance: Koordination und Ausdauertraining


Streetdance ist eine Bezeichnung für eine Reihe von Tanzstilen, die auf der „Straße“ entstanden sind. Mit „Straße“ ist der öffentliche Raum gemeint, zudem nicht nur die Straße an sich, sondern beispielsweise auch Diskotheken oder Schulhöfe gehören. Streetdance ist durch ein hohes Maß an Improvisation gekennzeichnet – auch wenn die einzelnen Streetdance-Stile längst einen kommerziellen Zugang gefunden haben.

Streetdance hat starke soziale und kulturelle Wurzeln. Das wird besonders in seiner emotionalen Ausdruckskraft deutlich. Beim Streetdance geht es nicht nur um das Tanzen an sich, sondern um die Kommunikation mit anderen Menschen. Und obwohl dieser Tanzstil eine sehr friedliche Bewegungsform ist, gibt es beim Streetdance so genannte Battles.

Bei einem Battle treten im allgemeinen zwei Gruppen gegeneinander an. Sieger ist die Gruppe, die nicht nur eine gute Choreographie hinlegt, sondern auch ihre Botschaften emotional und ausdrucksstark transportieren kann. Diese Art von Wettkämpfen werden sogar als Fernsehformate vermarktet. Dort müssen dann verschiedene Tanzgruppen vor dem Fernsehpublikum antreten und sich den kritischen Augen einer Jury stellen. Streetdance hat es geschafft, dass Tanzen wieder „in“ ist.


Streetdance verbrennt viele Kalorien


Längst hat der Tanzstil der Straße kommerzielle Züge angenommen – so gibt es Streetdance Fernsehshows, Streetdance-Schulen oder sogar Streetdance-Festivals. Streetdance ist eine sehr intensive Form der Bewegung, die unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten verlangt. Neben der Koordination und dem Ausdauertraining, sind es vor allem kraftspezifische Elemente, die dem Tanzstil ihren Charakter geben.

Ob der Anteil Ausdauertraining beim Streetdance sich zum Abnehmen eignet, ist schwer zu sagen. Eins ist klar, wenn man Streetdance regelmäßig und mit der nötigen Intensität ausübt, verliert man eine Reihe von Kalorien. Entscheidend für das Abnehmen ist aber, woher der Körper seine Energie gewinnt. Spaltet er die Kohlenhydrate, die ihm über die Nahrung zugeführt wurden oder zapft er seine Fettreserven an, um seinen Energiebedarf zu stillen? Man kann sagen, dass Streetdance ein Sport ist, bei dem beide Stoffwechsel-Arten gleichermaßen bedient werden – der Grund sind die sehr komplexen Bewegungsmuster. Zur Ausführung der schnellen und intensiven Bewegungen benötigt der Körper viel Energie in kurzer Zeit. Dafür kommt nur ein Energieträger in Frage: Die Kohlenhydrate.

Sind die Bewegungsparameter eher langsamer und von Dauer, wie beim Ausdauertraining, verbrennt der Organismus Fettreserven, um diesen energetischen Anforderungen gerecht zu werden. Ein typisches Beispiel, dass intensives Tanzen nicht mit einer schlanken Figur einher gehen muss, ist der prominente Tänzer und Choreograph Detlef D. Soost. Erst eine spezielle Diät und ein zusätzliches Ausdauertraining ließen bei ihm die Pfunde purzeln.


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