Abnehmen beim Radfahren


Radfahren gehört zu den Ausdauersportarten und kann daher auch ein Abnehmen positiv unterstützen. Allerdings ist Radfahren nicht gleich Radfahren. Wenn man einmal in der Woche zum Bäcker radelt, heisst das noch nicht, dass man mit einer nachhaltigen Gewichtsreduzierung rechnen kann. Das Wie ist auch beim Radfahren entscheidend.

Erst ab einem gewissen Bewegungspensum kann Radfahren beim Abnehmen behilflich sein. So muss man im Vergleich zum Laufen einige Kilometer mehr zurück legen, um einen ähnlichen Kalorienverbrauch zu erreichen. Auch nach oben sollten Grenzen gesetzt werden, wenn man durch Radfahren abnehmen möchte. Auf einer Strecke von zehn Kilometer der schnellste zu sein und sich völlig zu verausgaben bringt wenig Punkte auf der Abnehmen-Skala. Ähnlich wie bei anderen Sportarten ist die Intensität der Belastung entscheidend.

Mit Radfahren kann man das Abnehmen unterstützen


Wenn man unter höchster Kraftentwicklung schnell in die Pedale tritt, benötigt der Körper in kürzester Zeit große Mengen an Energie. Diesen Bedarf kann er nur decken, indem er Kohlenhydrate spaltet. Die findet er entweder in der Nahrung oder in den körpereigenen Speichern der Muskeln oder der Leber. Wenn die Belastungsform gemäßigter ist und länger andauert, schaltet der Körper in einen anderen Bereich des Energiestoffwechsels. Im Zuge einer ausreichenden Sauerstoffkonzentration gewinnt er den größten Teil seiner Energie aus dem so genannten aeroben Stoffwechsel. Diese Form des Stoffwechsels ist dadurch charakterisiert, dass sie überwiegend als Nahrungsquelle Fette nutzt. Diese Umsetzung dauert zwar länger an ist aber im Gegensatz zur Spaltung der Kohlenhydrate wesentlich ökonomischer. Damit sind die Parameter klar, die Radfahren auszeichnen müssen, damit es ein Abnehmen beschleunigen kann.

Das Training auf dem Fahrrad sollte regelmäßig durchgeführt werden und bei einem mäßigen Tempo längere Zeit andauern. Ein guter Orientierungspunkt im Rahmen des gewünschten aeroben Stoffwechsels ist die Sauerstoffzufuhr. Geht der Atem ruhig, ist das ein gutes Zeichen, dass dem Organismus genügend Sauerstoff zur Verfügung steht. Und genügend Sauerstoff bedeutet eine höhere Fettverbrennung. Radfahren ist eine sehr beliebte Freizeitbeschäftigung. Allein in Deutschland haben über 80 Prozent der Menschen ein Fahrrad im Keller stehen. Bei aller Euphorie sollte man beim Radfahren natürlich beachten, dass man in der Regel ein vollwertiger Verkehrsteilnehmer ist. Beim Laufen liegen die Dinge anders – nur die wenigsten Laufen an oder auf Straßen. Radfahrer dürfen bei aller Motivation eins nicht vergessen: Sie sind nicht allein auf der Straße unterwegs!

 
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