Motivation zu mehr Sport


Für mehr Sport und Bewegung braucht es weder ein Fitness-Studio, ausgefallene Gerätschaften noch teure Sportklamotten: es genügt der ganz normale Alltag. Es muss nicht immer das aufwändige Fitnessprogramm sein.

Bewegung ist immer und über all möglich: Beim Telefonieren, im Haushalt, am Arbeitsplatz, unterwegs. Mit kontrollierten Bewegungen im Alltag könnt ihr euren Energieverbrauch erhöhen, die Muskeln kräftigen, die Ausdauer steigern und den Stoffwechsel und die Fettverbrennung ankurbeln.

 

Sport und Bewegung im Alltag


In der letzen Zeit gab es sogar einige Studien, die den „unbewussten“ Aktivitätslevel im Alltag untersucht haben.

Dort wurde festgestellt, dass sich schlanke Menschen im Durchschnitt circa 2 Stunden länger bewegen als Übergewichtige und, dass sie damit circa 250 bis 300 kcal pro Tag mehr verbrauchen.

Was das für euch in der Praxis heißt: Räumt endlich mal wieder den Keller auf. Bringt eure Wohnung auf Vordermann. Lasst das Auto stehen und geht zu Fuß. Besorgt euch einen flexiblen Bürostuhl, auf dem ihr hin und her wackeln könnt.

Das stärkt gleichzeitig die Rückenmuskulatur und beugt Rückenschmerzen vor. Nehmt die Treppe statt Rolltreppe oder Lift und fahrt mit dem Rad statt mit dem Bus.

Bewegt euch egal wo ihr gerade seid! Denn jede Bewegung trainiert, hält gesund und elastisch, fördert das Wohlbefinden und macht leistungsfähiger. Besorgt euch einen Schrittzähler und lasst euch selber überraschen, wie motiviert ihr sein werdet mehr Schritte zu gehen, wenn ihr eine Kontrolle über das Ergebnis habt!

 

So motiviert ihr euch zu mehr Sport


Das größte Problem beim Sportist für die Meisten die Motivation. Der innere Schweinehund mag es bequem und setzt alles daran, um zuviel sportliche Aktivität zu vermeiden. Es gibt aber Tricks und Möglichkeiten, die inneren Hindernisse zu überwinden.

Bewegung beginnt im Kopf. Der erste Schritt ist, sich bewusst zu machen, wo genau der Widerstand liegt und was für eine positive Absicht dahinter liegt. Es ist beispielsweise nicht jedermanns Sache, morgens vor dem Frühstück zum Joggen zu gehen, weil dann möglicherweise der Kreislauf einfach noch nicht fit genug ist, und es dem Körper gar nicht gut tun würde.

Findet für euch Alternativen, indem ihr entweder am Abend laufen geht oder morgens lieber walken oder flott spazieren geht. Sport ist bei Vielen mit negativen Emotionen behaftet, die meist aus der Kindheit stammen, beispielsweise aus unangenehmen Erfahrungen im Schulsport.

Es ist wichtig, das zu erkennen, loszulassen und Bewegung mit positiven Gefühlen zu verknüpfen. Freut euch schon vor der Fitness-Stunde auf das gute Gefühl hinterher. Denkt daran und stellt euch bewusst vor, wie viel Spaß euch die sportliche Bewegung macht und wie gut ihr euch nach dem Sport fühlt.

Motiviert euch mit Musik und wenn ihr draußen unterwegs seid, genießt die Natur mit allen Sinnen. Sucht euch einen Trainingspartner, Personal Trainer oder Coach. Mit einem Freund, einer Freundin, einem Fitnesstrainer oder einer Gruppe Gleichgesinnter macht es doppelt Spaß.

Seid euch dessen bewusst, dass es einige Wochen bis Monate dauern kann, bis sich euer Körper an die Bewegung gewöhnt hat. Besonders am Anfang ist es darum wichtig, einfach weiter zu machen und aktiv gegen aufkommende Unlust anzukämpfen. Nach einiger Zeit wird es euch genau umgekehrt gehen und ihr werdet das Bedürfnis haben, euch regelmäßig zu bewegen.

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Autor: Susanne Wendel verfasst am 07.01.2010 08:08
Susanne ist Oecotrophologin und Food-Expertin aus Leidenschaft, die weiß, wovon sie spricht. Sie ist gefragte Referentin, Trainerin und Moderatorin, wenn es um Experten-Know-How zum Thema Ernährung geht. Mehr unter www.foodtrainer.de.
 
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