Mineralien für Sportler


Mineralien sind essentielle Stoffe – sie können von unserem Körper nicht selber hergestellt werden. Deshalb ist es wichtig, sie ausreichend dem Körper über die Nahrung zur Verfügung zu stellen. Besondere körperliche Umstände und Belastungen erfordern einen höheren Bedarf an Mineralien.

So sind Frauen während der Schwangerschaft auf eine größere Mengen angewiesen. Aber auch Jugendliche in der Pubertät benötigen mehr Mineralien als der durchschnittliche Erwachsene. Einen besonders hohen Bedarf haben Sportler. Natürlich kommt es darauf an, wie intensiv und wie oft eine Person ihren Sport betreibt.

Die nötige Menge an Mineralien steigt mit der Stärke der jeweiligen Belastung. Am häufigsten kommt Magnesiummangel im Sport vor. Wer kennt sie nicht, die schmerzverzerrten Gesichter der Fußballer, die selbige im Fußballgrün vergraben. Voraus gesetzt, die Schmerzattacke ist nicht inszeniert und es wird dabei keine Zeit geschunden, kann man durchaus Mitleid bei diesem Anblick bekommen.

 

Mineralien beim Sport wichtig


Wer schon mal selbst einen Wadenkrampf mit Haut und Haaren gespürt hat, kennt diesen stechenden Schmerz, der sich wie ein Messer ins Fleisch bohrt und wie ein beißender Hund nicht seine Beute loslässt. Zum Glück ist Fußball keine Einzelsportart, so dass bei einem Wadenkrampf Hilfe nicht weit ist. Wenn der betroffenen Spieler dann kurze Zeit später das entscheidende Tor schießen sollte, war der Anfall vielleicht doch nur vorgetäuscht.

Egal, trotzdem kommen Krämpfe im Sport sehr häufig vor. Das Problem ist natürlich zum einen der höhere Bedarf an Mineralien, die unmittelbar bei der Belastung (Muskelkontraktion) verbraucht werden. Noch viel schwerer wiegt aber der Fakt, dass man beim Sport schwitzt. Ein natürlicher Vorgang – der Körper schwitzt, um die erhöhte Temperatur auszugleichen.

Leider gehen uns bei dieser Temperatur-Maßnahme des Körpers viele wichtige Mineralien verloren. Werden die leeren Speicher nicht zeitnah über die Nahrung aufgefüllt, droht ein akuter Mineralienmangel, der die Leistungsfähigkeit im Sport entscheidend einschränken kann. Gerade bei langen und intensiven Sportbelastungen fällt das dann ins Gewicht.

Deshalb ist es besonders bei Marathonläufen notwendig, sich während des Rennens mit den nötigen Mineralien zu versorgen. Neben Magnesium sollte dabei auch Natrium (Salz) ausreichend aufgenommen werden. Salz ermöglicht dem Körper vor allem Wasser zu speichern.

Die nötigen Mineralien verstecken sich oft in isotonischen Getränken. Isotonisch bedeutet, dass die Teilchen-Konzentration des Getränks vergleichbar mit der des Blutes ist - so ist eine schnellere und effektivere Aufnahme der Mineralien im Sport möglich.


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