Trinken beim Sport


Abnehmen funktioniert nur mit einer ausgewogenen Diät und ausreichend Bewegung. Beim Sport verbrauchen wir aber auch viel Wasser und Mineralstoffe, die der Körper zum schlank werden braucht.

Flüssigkeitsbedarf beim Sport

Durch Bewegung und das Aufrechterhalten unserer Körpertemperatur verlieren wir im Durchschnitt zwei Liter Flüssigkeit am Tag. Diese Menge sollten wir also mindestens wieder aufnehmen, um die Leistungsfähigkeit unseres Körpers zu erhalten.

Beim Sport verlieren wir zusätzlich Flüssigkeit und das nicht wenig. Im Durchschnitt sind es ein bis 1,5 Liter pro Sportstunde, beim Joggen in der Sommerhitze werden daraus schnell zwei bis drei Liter pro Stunde. Mit dem Wasser schwitzen wir hauptsächlich Natrium (Salz) aus. Aber auch andere Mineralstoffe und einige Vitamine gehen durch den Wasserverlust verloren.

Untrainierte und Einsteiger schwitzen beim Sport weniger. Das heißt, mit der Trainingsintensität und -dauer solltest Du auch die Trinkmenge steigern. Sinkt der Flüssigkeitspegel um einen Liter, ohne aufgefüllt zu werden, kann das zu einem Leistungsabfall von bis zu zehn Prozent führen. Bei noch höherem Flüssigkeitsverlust können Krämpfe und Koordinationsstörungen, bis hin zur Ohnmacht die Folge sein.

Wie trinke ich richtig?

Wasser ist also wichtig und hält beim Sport fit. Am besten trinkt man schon 30 Minuten vor dem Training 300 bis 500 Milliliter Wasser. Dann ist der Vorrat aufgefüllt und die nächste Flüssigkeitszufuhr, zum Beispiel nach 45 Minuten Training, wird vom Körper schneller aufgenommen.

 

Was trink ich am besten?

Spezielle Iso-Getränke braucht ein normaler Freizeitsportler nicht. Ein stilles Mineralwasser, versetzt mit essentiellen Mineralien und Spurenelementen, reicht vollkommen aus. Nur wer zum Beispiel lange Radtouren fährt oder einen Marathon läuft, sollte auf die hochkalorischen Sportgetränke zurückgreifen. Diese enthalten Traubenzucker oder Maltodextrin und liefern neben der Flüssigkeit schnelle Energie .

Nach dem Training kannst Du einen Eiweißshakeoder einen Aminosäure-Shake trinken, um die Muskelregeneration zu unterstützen. Wer abnehmen möchte, kann so die Mahlzeit nach dem Sport mit kalorienarmer „Flüssignahrung“ ersetzen und Kalorien sparen. Auf jeden Fall sollte dieser Shake als Snack oder kleine Zwischenmahlzeit in die Tageskalorienbilanz einkalkuliert werden.

Wer die Speicher wieder auffüllen möchte, kann nach dem Training zwei bis drei Gläser Saftschorle trinken. Das Verhältnis sollte dabei etwa 1/3 Saft zu 2/3 Mineralwasser sein. Die Kombination aus Fruchtzucker und Mineralien ist ideal für die Versorgung während und nach dem Sport. Gerade wenn man nach dem Training nicht gleich isst.

Energydrinks oder Limonaden sind weder vor- noch nach dem Sport sinnvoll. Der darin enthaltene, einfache Haushaltszucker liefert zwar Energie, doch diese Energie ist für den Körper viel schwieriger zu verwerten als es bei Traubenzucker der Fall ist. Diese leeren Kalorien braucht kein Sportler!


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Kommentare (2)
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Autor: Claudia verfasst am 15.04.2009 15:04
Claudia ist begeisterte Freizeitsportlerin und seit ihrer eigenen Diät, bei der sie ganze 25 Kilo verlor, bestens über Diäten, Abnehm-Methoden und Fitness informiert. Nach ihrer Schwangerschft versucht sie nun Sport, Job und Kind unter einen Hut zu bekommen - was manchmal nicht so einfach ist.
 
Verfasst von
Simon
am 18.05.2010
11:47 Uhr
Ich bin auch ein sehr begeisterter Freizeitsportler und wenn ich ein paar Tage keinen Sport mache, beschwert sich meine Freundin schnell über meine schlechte Laune. Ich habe am eigenen Körper gemerkt, dass sich mit der Fitness auch das Schwitzen steigert. Um nicht zu dehydrieren, habe ich beim Sport immer Wasser dabei, das ich mir selbst daheim mache. In meinem Fitnessstudio sind die Preise für Getränke echt zum Weinen und ich habe oft einfach keine Zeit zum einkaufen. Deshalb habe ich mir eben einen Sodastream besorgt, mit dem klappt das Sprudelwasser  " herstellen" richtig gut. Wenn ich daheim bin, trinke ich das Wasser stärker aufgesprudelt, ins Fitness nehme ich aber immer eine light-version mit, das ist angenehm und schmeckt trotzdem nicht langweilig. Manchmal mische ich mir auch ein wenig Apfelsaft dazu, das ist gut für den Mineralienhaushalt. Ich mache das nun seit einiger Zeit so und habe meiner Meinung nach für mich die beste Lösung gefunden, um ohne "Wassersorgen" trainieren zu können. 
 oder 
Verfasst von
Simon
am 20.05.2010
15:14 Uhr
Wow, jetzt wurde mein Beitrag gleich zwei mal veröffentlicht. ich dachte, es hätte beim ersten Versuch nicht geklappt, deshalb musste ich alles noch mal neu schreiben. Doppelt hält besser- aber die Redaktion kann auch gerne einen der beiden Kommentare herausnehmen :o)
 oder 
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