Aquafitness: Nichts für Omas !
Wenn man an Aquagymnastik denkt, fallen einem meist nur Badekappen-behütete, alte Damen im Schwimmbad oder Kurhotel ein. Dass Aquafitness auch richtig anstrengend sein kann, glaubt kaum jemand. Dabei hat diese Sportart viele Facetten.
Muskelarbeit unter Wasser
Wer einen
Aquafitness-Kurs besucht, wird schnell merken: Hier werden Nägel mit Köpfen geschlagen. Von wegen seichtes Geplansche! O.K. man sollte sich als Mittzwanziger vielleicht wirklich nicht zum Seniorenbadetag im örtlichen
Schwimmbad anmelden, dann könnte es etwas ermüdend werden. Aber es geht auch anders:
Aquafitnessist nicht nur ein geeigneter
Sport für Übergewichtige und ältere Leute, sondern auch für Menschen mit Rücken- und Gelenkproblemen. Das können auch Leistungssportler und begeisterte Freizeitsportler sein, die einen Ausgleich brauchen.
Denn wer Sport treibt läuft auch Gefahr die Gelenke zu belasten. Wer trotz Einschränkungen oder zur Regeneration trainieren will, sollte Wassergymnastik unbedingt ausprobieren. Dort arbeiten die
Muskeln, aber die Gelenke werden verschont.
Es ist anstrengender als es aussieht
Wer einmal versucht hat schnell aus dem
Wasser zu rennen dürfte gemerkt haben, dass der Wasserwiderstand bei den einfachsten Bewegungen viel Muskelkraft fordert. In der Wassergymnastik wird dieser Widerstand gezielt genutzt um Muskeln zu beanspruchen. Aquajogging sieht immer so einfach aus. Jetzt weiß man warum die Leute trotzdem aus der Puste kommen.
Kommen dann noch Hanteln hinzu, könnte man beinahe ins Schwitzen kommen. Wäre da nicht das kühle Nass. Nicht nur, dass die
Übungen unter Wasser die Muskeln stärker beanspruchen, auch die Balance und das Gleichgewicht werden bei Aquaaerobic trainiert.
Um euch die Aqua-Fitness noch schmackhafter zu machen habe ich selbst an einem Aquafitnesskurs teilgenommen. Gleich im Schwimmbad bei mir um die Ecke im Ernst-Thälmann-Park in Berlin. Das Ergebnis: Muskel-Anstrengung pur. Vor allem die
Bauchmuskeln habe ich während der nächsten Tage deutlich gemerkt. Das liegt daran, dass man viele Übungen „aus der Mitte heraus“ stemmen muss um die Balance zu halten. Wer die Übungen richtig ausführt und unter Wasser nicht schummelt wird an Aquagymnastik seine Freude haben.
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Autor:
Claudia verfasst am 03.09.2008 17:20
Claudia ist begeisterte Freizeitsportlerin und seit ihrer eigenen Diät, bei der sie ganze 25 Kilo verlor, bestens über Diäten, Abnehm-Methoden und Fitness informiert. Nach ihrer Schwangerschft versucht sie nun Sport, Job und Kind unter einen Hut zu bekommen - was manchmal nicht so einfach ist.