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Stress macht dick

Stress ist eine große Belastung für Psyche und Körper: Stress erhöht den Blutdruck, die Herzfrequenz, lässt die Gedanken kreisen und erschwert den Schlaf. Außerdem macht Stress dick.
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Stress kommt aus dem Englischen und bedeutet Druck oder Anspannung. Dieser Druck bewirkt die Ausschüttung von Adrenalin und eine darauf folgende rein körperliche Reaktion wie Flucht oder Verteidigung. Leider flüchten wir nicht mehr deshalb macht Stress dick.

  Unseren Vorfahren sicherte dieser Mechanismus oft das Überleben, beispielsweise auf der Flucht vor einem Säbelzahntiger. Doch der Stress hat sich immer mehr ausgebreitet. Er ist heutznicht mehr nur eine Reaktion auf Säbelzahntiger oder Keulen schwingende Konkurrenten.

 

Stress bedeutet Appetit und geringe Fettverbrennung

Stress hat sich zu Angstzuständen weiterentwickelt , vor allem zur Angst um die eigene soziale oder berufliche Existenz. Stress entsteht nicht mehr nur durch direkte und unmittelbare Lebensgefahr, sondern durch Beziehungen zu anderen Menschen und berufliche Situationen, denen wir uns manchmal nicht gewachsen fühlen.

Dieser Druck kann regelmäßig entladen werden, indem man sich bewegt. Bewegung baut kurzfristigen, nicht dauerhaften Stress gut ab. Denn die Natur hat vorgesehen, dass beim Wegrennen vor dem Feind das durch Stress ausgeschüttete Adrenalin wieder abgebaut wird.

Wer sich negativem Stress über einen längeren Zeitraum aussetzt und ihn nicht abbauen kann, der läuft Gefahr,  gesundheitliche Schäden davon zu tragen, sowohl psychischer als auch körperlicher Art. Unser Körper ist für eine lang anhaltende Stressperiode eben nicht gemacht.

Er schüttet stetig Hormone wie Cortisol aus. Cortisol beeinflusst maßgeblich unseren Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel. Wird Cortisol über einen längeren Zeitraum ausgeschüttet, so hat dies auch Auswirkungen auf unseren Appetit. Wir können mehr und öfter essen.

Zu Urzeiten war dies eine lebenswichtige Reaktion, rechnete der Körper doch damit, dass bei Stress viel gerannt oder gekämpft werden musste. Heute rennen wir nicht weg und verwickeln uns nicht in einen körperlichen Zweikampf, sondern kompensieren Stress häufig mit Nahrung. Diese "Nervennahrung"ist meist auch recht kalorienreich.

Wer beruflich oder privat Anzeichen von Stress wahrnimmt, sollte diese durch Sport und bewusste Entspannung (Yoga, Autogenes Training, etc.) abbauen und keinesfalls zu Schokolade oder Ähnlichem greifen. Bewegung baut Cortisol und Adrenalin ab und sorgt für einen klaren Kopf. Außerdem fördert Sport einen erholsamen schlank machenden Schlaf.

Hier erfahrt ihr mehr zum Thema Stressabbau durch Bewegung.