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Stress! Was tun?

Stress hat es auf der WHO-Liste der Gesundheitskiller auf den ersten Platz in den industrialisierten Ländern geschafft. Stress bei der Arbeit, in der Familie oder in der Beziehung kann schwere Folgen haben: Schlafstörungen, Anspannung, Kopf- und Magenschmerzen sind dabei nur der Anfang.

Sich einfach mal entspannen ist für viele einfacher gesagt als getan. Laut aktuellen Studien funktioniert Stressbewältigung am besten direkt über den Körper. Dass heißt, nicht dasitzen und grübeln, sondern aktiv werden. Das kann Bewegung sein, beispielsweise mit dem Rad durch die Natur fahren oder eine Runde um den Block joggen, oder auch ein heißes Bad, eine Massage oder aktive Muskelentspannung.

Neben der Bewegung spielt aber auch die Ernährung eine große Rolle, wenn es darum geht, den Stress zu bewältigen. Gesund und ausgewogen zu essen, ist gerade an stressigen Tagen wichtig. Gerade dann braucht der Körper B-Vitamine und andere Vitalstoffe, so genanntes Brainfood.

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Woher kommt eigentlich Stress?

Stress gibt es nicht erst in unserem Zeitalter voller Technik und Industrialisierung. Stress ist ein ganz ursprünglicher Lebenserhaltungstrieb, der unseren Körper bei Gefahr oder Bedrohung leistungsfähiger macht.

Sprang unseren Vorfahren ein Säbelzahntiger aus dem Gebüsch entgegen, so erhöhten sich Atem-, Pulsfrequenz, Blutdruck und Adrenalinspiegel und machten den Körper bereit für Kampf oder Flucht. Das erhöhte Stresslevel wurde dann durch Weglaufen oder Kämpfen, also durch Bewegung, wieder abgebaut.

Die „Weglauftechnik“ ist heutzutage jedoch eher unpassend. Nach einem Streit mit dem Chef, kann man wohl kaum einfach aus dem Büro rennen. Stresst ein Stau auf der Autobahn, ist Wegrennen auch keine wirklich gute Alternative.

Fatal, denn Stress ist heute ein ständiger Begleiter im Alltag: Stress im Job, im Verkehr, durch Lärm, Zeitdruck, Konkurrenzkampf, Überforderung, Angst vor dem Versagen Unruhe und Hektik. Wird der Stress nicht abgebaut, sind körperliche Symptome wie Verspannung, Konzentrationsverlust, Anspannung der Muskulatur, verminderte Darmaktivität, erhöhter Blutdruck, erhöhter Blutzucker- oder Cholesterinspiegel, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Darm-, Herz-Kreislauf-, Lebererkrankungen sowie ein erhöhtes Schlaganfallrisiko die Folge.
 

Stressessen: Ungesund und ein Dickmacker

Gesund-essen|pixelio.de/JoHe|www.pixelio.de/details.php?image_id=168877&mode=searchNeben der seelischen Belastung und den körperlichen Symptomen kann Stress auch dick machen. Wer unter Zeitdruck steht, greift zu schnell verfügbarem Fertigessen und damit meist zu kalorienreichen Gerichten.

Es wird zudem unbewusst und vor allem unregelmäßig gegessen, weil die Zeit fehlt in Ruhe zu speisen. Oder es werden zwischendurch Knabbereien in den Mund geschoben. Obendrein kommt natürlich der Kalorienverbrauch durch Sport zu kurz.

Werden Stresshormone im Körper ausgeschüttet, steigt zudem die Lust auf fettige und süße Speisen. Zudem wird der Stoffwechsel hormonell beeinflusst, so dass die Fettspeicherung begünstigt wird.

Stressesser sollten darum auf geregelte Mahlzeiten achten. Und diese nicht im Büro am Schreibtisch essen, sondern in netter Umgebung, in Ruhe und vor allem mit Genuss.

Übrigens: "Keine Zeit" gilt nicht als Ausrede. Fitness im Alltag sowie gesunde regelmäßige Ernährung steigert die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit und das beutetet in Folge auch ein effizienteres Arbeiten.

Wenn du mehr über Methoden zur Entspannung wissen möchtest, dann empfehlen wir Dir den Artikel Optimisten leben gesünder.