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Tai Chi

Tai Chi ist eine chinesische Bewegungslehre mit ganzheitlichen Ansatz. Thai Chi ist mehrere hundert Jahre alt und wurde im chinesischen Kaiserreich entwickelt. Im Gegensatz zu anderen asiatischen Kampfsportarten kämpft man beim Tai Chi nicht mit einem Gegner. Das ist auch der Grund, warum Tai Chi als Schattenboxen bezeichnet wird – man kämpft nämlich gegen einen ideellen Gegner.

Tai Chi|pixelio.de/Michael Raab|http://www.pixelio.de/details.php?image_id=473884Auch von den Bewegungsmustern unterscheidet sich Tai Chi gegenüber anderen Disziplinen. Die Bewegungen werden nur mit geringstem Kraftaufwand ausgeführt. Die einzelnen Teilbewegungen und Schritte sind aufeinander abgestimmt und gehen fließend ineinander über. Die Theorie besagt, dass die Energie nicht den Muskeln entspringt, sondern aus der Lebenskraft, dem Qi, hervorgeht.

Die Leitbahnen, die die Lebenskraft durch unseren Körper fließen lassen, werden als Meridiane bezeichnet. Alle Energie im Körper muss sich im Fluss befinden. Wird dieser durch bestimmte Blockaden gestört, kann Tai Chi ein wirksames Mittel sein, diese wieder zu lösen. Wichtiges Ziel bei Tai Chi ist es, dem Körper zu seinem inneren Gleichgewicht zu führen. Körper, Seele und Geist müssen in Einklang gebracht werden – nur dann steht der Gesundheit des jeweiligen Menschen nichts im Wege.

Tai Chi fördert die Konzentrationsfähigkeit

Tai Chi hat aber nicht nur Einfluss auf die Gesundheit, Tai Chi schult auch Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit – zwei Fähigkeiten die viele in der heutigen Zeit verlernt haben. Gerade in hektischen Situationen, die durch Stress ausgelöst werden, ist es wichtig, sich zu konzentrieren. Wer das beherrscht, ist anderen Menschen einen Schritt voraus.

Tai Chi kann aber noch viel mehr: Es schult die Körperwahrnehmung, verbessert die Körperhaltung und kann Verspannungen in der Muskulatur lösen. In China findet man viele Leute, die Tai Chi praktizieren, an jeder Ecke. Parks und Straßen sind voll von kleinen Gruppierungen, die sich dieser sanften Fitnessform hingeben. Aber nicht nur in China, wo die Bewegungskunst Volkssport Nummer ein ist, stößt Tai Chi auf reges Interesse – auch in Deutschland wächst die Zahl seiner Anhänger. Die weichen Bewegungen sind das Grundprinzip von Tai Chi und charakterisieren diesen Sport im besonderen Maße.

Ein zweites markantes Merkmal ist die langsame Bewegungsausführung. Alle Übungen werden fast in einer Art Zeitlupe ausgeführt. Ein Grund ist geistige Verankerung. Unserem unruhigen Geist gelingt es eher zu folgen, wenn die Bewegungen harmonisch sind und langsam praktiziert werden. Tai Chi kann die Gesundheit fördern, sowie die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit erhöhen.