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Thrombose: Was tun?

Thrombose ist eine gefährliche Gefäßerkrankung. Bei einer Thrombose bildet sich in einem Gefäß ein Blutgerinnsel. Normalerweise werden Blutgerinnsel durch den Körper unschädlich gemacht und aufgelöst.

Wenn es aus irgend einem Grund dem Körper nicht mehrt gelingt, eine Thrombose im Entstehungsstadium zu beseitigen, kann es für den Betroffenen zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Die größte Gefahr geht von einem Blutgerinnsel aus, wenn es durch die Blutbahnen wandert und zusammen mit anderen Blutbestandteilen an Volumen gewinnt.

Wenn es nun an irgend einer Stelle im Gefäßsystem zu eng wird, bleibt diese stecken und kann so die lebenswichtige Versorgung mit Sauerstoff und Nahrung unterbrechen. Wenn man von einer Thrombose spricht, ist meist damit ein Blutgerinnsel in den Beinvenen gemeint – ein arterielle Thrombose trifft viel seltener auf. Leider verlaufen Thrombosen gerade im Anfangsstadium unbemerkt.

Anzeichen für eine Thrombose

Typisch bei Venenthrombosen sind Schwellungen, ein verstärktes Wärmegefühl, Spannungen und Hautrötungen in der betroffenen Region. Diese Warnzeichen sollte man unbedingt ernst nehmen. Denn aus einer Beinvenenthrombose kann sich schnell eine Lungenembolie entwickeln, die unter Umständen tödlich verlaufen kann.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Thrombose zu entfernen. Das Lösen des Blutgerinnsels wird oft durch die Anwendung von Kompressionsstrümpfen unterbunden. Die heutige Medizin geht davon aus, dass eine Ruhigstellung der betroffenen Extremität ein größeres Risiko mit sich bringt als eine Mobilisation. Das Problem: Gerade in Ruhezeiten, wie nach einer Operation, entstehen Thrombosen sehr häufig.

Um dies zu verhindern, müssen die meisten Patienten nach einer OP prophylaktisch Kompressionsstrümpfe tragen. Bei lebensbedrohlichen Thrombosen wird in einer ersten Maßnahme das Blut verdünnt. Das geschieht mit der Verabreichung bestimmter Medikationen. Häufig treten Thrombosen auch auf längeren Urlaubsreisen auf. Stundenlanges Sitzen im Flugzeug, Zug oder Auto kann die Bildung von Blutgerinnseln hervorrufen.

Deshalb ist es auf Fernreisen besonders wichtig, sich zu bewegen. Schon kleine gymnastische Übungen können das Risiko einer Thrombose deutlich reduzieren. Wer keine Möglichkeit hat sich zu bewegen, sollte das Tragen von Stützstrümpfen nicht scheuen. Diese erhöhen den Druck auf das Gewebe und fördern so die Durchblutung.

Wie kann ein Blutgerinnsel einwandfrei als solches identifiziert werden? Die erste Möglichkeit ist der Ultraschall. Bestehen nach einer Ultraschalluntersuchung weitere Fragen, wird meist eine Röntgenuntersuchung durchgeführt. Dabei wird dem Patienten in die betroffenen Gefäße Kontrastmittel injiziert, um den Verlauf der Krankheit sichtbar zu machen. Wie gesagt: Die beste Vorsorge einer Thrombose ist Bewegung. Für aktive Sportler ist das Risiko einer Erkrankung wesentlich geringer.