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Training mit dem Gymnastikball

Besonders die Rückenschule oder die Wirbelsäulengymnastik haben den Gymnastikball zu ihrem ultimativen Trainingsgerät auserkoren. Das Image von einem Gymnastikball ist nicht gerade jugendlich und dynamisch.

Gymnastikball|pixelio.de/S.Hofschlaeger|http://www.pixelio.de/details.php?image_id=173753Im Regelfall stellt man sich bei einem Gymnastikball eine Gruppe betagter Menschen vor, die sich in Anleitung eines Trainers dem Gymnastikball hingeben. Dabei wird der Gymnastikball an sich gnadenlos unterschätzt. Denn im Prinzip gibt es beim Training mit einem Gymnastikball keine Grenzen – die Anwendungsfelder und Nutzungsmöglichkeiten sind schier unendlich.

So wird der Gymnastikball zum Beispiel bei der Krankengymnastik genutzt, um Verletzungen vorzubeugen oder zu therapieren. Im Internet kreisen sogar Videos, die zeigen, welche  außergewöhnlichen Dinge mit einem Gymnastikball vollzogen werden können. So balanciert zum Beispiel ein Muskelprotz mit einer Langhantel auf einem Gymnastikball und vollführt Kniebeugen. Wer schon mal versucht hat, sich auf einen Gymnastikball zu balancieren, weiß, von was hier die Sprache ist. Zur Nachahmung sind solche akrobatischen Kunststücke nicht empfohlen.

Gymnastikball ist vielseitig einsetzbar

Ein Gymnastikball ist ein multiples Trainingsgerät. Neben einem Ausdauer– und Krafttraining ist es besonders die Beweglichkeit, die mit einem Gymnastikball geschult werden kann. So lässt sich der Gymnastikball auch prima verwenden, um die Rückenmuskulatur zu stärken. Sogar am Arbeitsplatz kommt der bunte Alleskönner zum Einsatz. In jedem Fall ist der Gymnastikball einem harten Bürostuhl vorzuziehen, vor allem dann wenn man Probleme mit dem Rücken hat.

Technologie und Fortschritt sind schön und gut – leider tut sich unser Körper sehr schwer mit den neuen Arbeitsanforderungen. Viele Tätigkeiten werden heute im Sitzen ausgeführt. Nur die wenigsten Menschen achten dabei auf eine gesunde und korrekte Körperhaltung. Über Jahre kommt es aufgrund eines falschen Sitzens zu Fehlbelastungen und muskulären Ungleichgewichten, die Krankheiten des Rückens nach sich ziehen. Das Sitzen auf dem Gymnastikball zwingt einem geradezu, eine aufrechte und gesunde Körperhaltung einzunehmen. Dabei werden besonders die Muskeln des Rückens, des Bauches und des Beckenbodens trainiert.

In den 50er Jahren wurde der Gymnastikball ursprünglich als Kinderspielzeug konzipiert. Erst später schaffte er seinen Durchbruch auch in der Fitnessbranche. Heute gibt es Gymnastikbällen in allen Farben und Ausführungen und zu durchaus erschwinglichen Preisen. Und noch ein Vorteil: Kaum ein anderes Trainingsgerät nimmt so wenig Platz ein wie der Gymnastikball. Einfach Luft ablassen und schon passt dieser in jeder Handtasche. So braucht man auch im Urlaub nicht auf seinen geliebten Gymnastikball verzichten.