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Trainingsplan für Muskelaufbau

Einem professionellen Training sollte ein guter Trainingsplan vorausgehen – ein gezielter Muskelaufbau fällt in diese Kategorie. Gerade jüngere Generationen neigen dazu, einen Muskelaufbau ohne entsprechenden Trainingsplan anzugehen. Im Eifer des Gefechtes und voller Vorfreude auf zukünftige Muskelberge, stürzen sie sich an die Geräte und trainieren, als gäbe es kein Morgen.

Ein großer Fehler, der beim Muskelaufbau oft gemacht wird: Trainieren ohne Pause. Ein viel verbreiteter Irrtum. Denn Muskeln wachsen nicht beim, sondern nach dem Training, insbesondere in den Ruhe- und Erholungsphasen. Schon aus diesem Grund, ist es wichtig, den Muskelaufbau durch einen speziellen Trainingsplan zu untersetzen. Trainings- und Erholungsphasen müssen einem gewissen Rhythmus folgen und aufeinander abgestimmt werden. Nur wer zwischen den einzelnen Belastungen ausreichend Raum lässt, kann auf einen erfolgreichen Muskelaufbau hoffen.

Muskelaufbau: Trainingsplan und ausgewogene Ernährung

Neben den Ruhepausen ist es besonders die Ernährung, die einen effizienten Muskelaufbau beeinflusst. Auch sie muss chronologisch in einen Trainingsplan eingebettet sein, damit die gewünschten Effekte erzielt werden. Es genügt nicht nur, die richtigen Nahrungsmittel zu essen – wann man was isst, kann das Zünglein an der Waage sein. So sind Kohlenhydrate die wichtigsten Energielieferanten des Körpers. In Abstimmung mit dem Trainingsplan sollen Kohlenhydrate beim Muskelaufbau vor allem zum Frühstück und unmittelbar nach dem Training aufgenommen werden. Ein weiterer wichtiger Energielieferant für einen gezielten Muskelaufbau ist das Fett. Allerdings sollte der Anteil an pflanzlichen Fetten überwiegen. Damit Muskeln überhaupt aufgebaut werden können, bedarf es Eiweiß als elementaren Baustoff. Nur wenn eine ausreichende Eiweißzufuhr über die Nahrung gewährleistet ist, können Muskeln wachsen. Das ist auch der Grund, warum sich viele Sportler mit Eiweiß geradezu vollpumpen. Oft geschieht das durch den Kauf diverser Nahrungsergänzungsmittel. Studien belegen allerdings, dass dies nicht immer nötig ist. Eine ausgewogene und vollwertige Ernährung ist in der Lage, den Eiweißbedarf auch für einen Kraftsportler zu decken. Auch die Rolle von Vitaminen und Mineralien ist beim Muskelaufbau nicht zu unterschätzen. Vitamine treiben den Eiweißstoffwechsel an und Minerale beeinflussen die Wirkungsqualität von Enzymen und Hormonen.

Fazit: Wer seinen Muskelaufbau gezielt angehen möchte, sollte sich die Zeit nehmen, um einen Trainingsplan zu erstellen. Ein Trainingsplan geht weit über eine Orientierungshilfe hinaus. Ein Trainingsplan unterstützt auch die Motivation des Einzelnen. Es wird nämlich Tage geben, an denen es schwer fallen wird, sich an den Plan zu halten. Ein Trainingsplan gibt die Marschrichtung vor – jedes Abweichen vom Plan wiegt besonders schwer, weil man seine mögliche Schwäche schwarz auf weiß vor Augen hat.