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Vitamin K in Lebensmitteln

Vitamin K – noch nie was davon gehört? Vitamin K gehört wie die Vitamine A, D und E zu den fettlöslichen Vitaminen und ist für viele lebenswichtige Prozesse in unserem Körper verantwortlich. So ist Vitamin K essentiell, um eine gut funktionierende Blutgerinnung im menschlichen Körper abzusichern. Bei einem Vitamin-K-Mangel kann es zu Blutungen der Haut, der Muskeln und der Organe kommen.

Milchprodukte enthalten Vitamin K|pixelio.de/kunstart.net|http://www.pixelio.de/details.php?image_id=98632Diese Eigenschaft ist auch der Ausgangspunkt für die Entdeckung von Vitamin K. Der dänische Forscher Carl Peter Henrik Dam führte 1929 Versuche an Tieren durch, die eine Diät-bezogene Ernährung zum Gegenstand hatten. So reagierten kleine Küken mit körperlichen Blutungen, wenn man sie einer cholesterinfreien Diät aussetzte. Fälschlicherweise führte er diese Symptome auf den Mangel an Vitamin C zurück. Nachdem er auch Vitamin C als Ursache ausschließen konnte, stieß er auch auf eine bist dato unentdeckte Substanz.

Weil der Buchstabe K, was die Vitamine anbelangte, noch frei war, gab er der unbekannten Substanz den Namen Vitamin K. Erst einige Jahre später wurde ihm für die Entdeckung von Vitamin K der Nobelpreis für Medizin verliehen. Auch beim Knochenstoffwechsel spielt Vitamin K eine wichtige Rolle. So kann ein Mangel an Vitamin K zusammen mit anderen Prozessen zu einem Abbau der Knochendichte führen. Außerdem soll Vitamin K positiv die Zellwachstumsregulierung und Gefäßverkalkung beeinflussen.

Vitamin-K-Mangel oft bei Neugeborenen

Ein Mangel an Vitamin K ist bei einem Erwachsenen aufgrund fehlerhafter Ernährung äußerst selten. Gerade mal 70 Mikrogramm Vitamin K sind nötig, um den täglichen Bedarf zu decken. Vitamin K kommt in vielen Nahrungsmitteln vor. Besonders viel Vitamin K findet man in Gemüse, Milchprodukten und Fleisch. Zu den besonderen Eigenschaften von Vitamin K zählen seine Unempfindlichkeit gegen Sauerstoff und Hitze – so hält es sogar den hohen Temperaturen beim Kochen stand. Vitamin K wird übrigens nicht nur über die Nahrung aufgenommen, sondern wird vom Körper auch im Darm gebildet. Das ist auch der Grund, warum Neugeborene oft unter einem Vitamin-K-Mangel leiden – ihre Darmflora ist noch nicht so entwickelt. Deshalb werden Babys oft mit entsprechenden Vitamin-K-Präparaten behandelt, da die Konzentrationen in der Muttermilch nicht ausreicht, um eine angemessene Versorgung zu sichern.

Ein Vitamin-K-Mangel ist oft mit Krankheiten verbunden. So gibt es aber auch krankheitsbedingte Umstände, bei denen eine hohe Konzentration an Vitamin K im Körper unerwünscht ist. Um vor und nach Operationen das Blut des Patienten zu verdünnen, werden Medikamente eingenommen, welche die Wirkung von Vitamin K neutralisieren.