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Vitaminflaute im Winter?

Tomaten schmecken wie Wasser, Gurkenpreise erreichen Höchststände. Der Winter macht es uns nicht gerade einfach, gesund zu essen. Viele beliebte Gemüsesorten fehlen in den Regalen. Da wird es Zeit, dass Du Dir vitaminreiche Alternativen suchst. Im Winter gibt es eine Fülle an Gemüsesorten, die in den meisten Küchen kaum als Vitaminlieferanten genutzt werden. Da wird es Zeit für etwas Nachhilfe in Sachen Wintergemüse.

Nachteil des Kohls ist eindeutig, dass man viele Kohlsorten nicht roh essen kann. Bis auf wenige Ausnahmen wie Rotkohl- oder Weißkrautsalat. Mit Sommergemüse ist das praktischer: Waschen, aufschneiden, essen. Die Zubereitung von Kohl braucht vor dem Verzehr etwas Zeit und Muße. Wer aber vorausplant, kann sich an gesundem Kohl satt essen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.

Frisches Gemüse

©iStock/Sarsmis

 

Kohl ist gesund und reich an Vitaminen und Mineralien

Brokkoli und Blumenkohl zum Beispiel, können sehr schnell in der Mikrowelle, mit etwas Wasser, Salz und Pfeffer zubereitet werden. Tiefgefroren oder frisch sind beide Kohlsorten in fünf Minuten gar. Grünkohl ist da schon zeitaufwändiger. Wer Grünkohl kocht, hat dafür aber lange Freude dran, denn mit jedem Aufwärmen schmeckt der Grünkohl besser.

Das heißt: Am Montag Grünkohl zubereiten und bis Mittwoch nur noch aufwärmen. Das schmeckt und ist zeitsparend. Genau das Gleiche gilt für Rosenkohl. Nur der sollte vorher ordentlich Frost bekommen haben. Weißkohl und Rotkohl sind als Salat schnell zubereitet und schmecken würzig. Die beiden Kohlsorten entfalten ihr Aroma, wie auch normale Blattsalate, am besten mit etwas Essig und Öl. Nach belieben kann man dem Rotkohl noch einen geriebenen Apfel untermischen oder den Weißkohl mit Gewürzgurken verfeinern. Aber auch zu Rouladen kann man Kohl verarbeiten: als ganz normale Kohlroulade oder als Wirsingkohlroulade.

Gesunde Rohkost

Sellerie eignet sich ebenfalls als Salat. In Essig und Öl einlegen und fertig ist der knackige Wintersalat. Auch Rettich ergibt gerieben einen leckeren Rohkostsalat. Rote Beete, Karotten und Blattsalate sind im Winter ebenfalls ausgezeichnete kalorienarme aber sättigende Nährstofflieferanten.

Wer seinen Salat mit etwas Sommerfrische verfeinern will, kann Blattsalaten getrocknete Tomaten, Orangen oder Oliven beigeben. Dann schmeckt es gleich etwas mehr nach Sommer.

Was Oma noch wusste

Viele winterliche Gemüsesorten sind hierzulande in Vergessenheit geraten. Man bereitet sie nicht mehr zu und kennt sie auch kaum noch. Dabei gibt es viele gesunde Gemüsesorten, bei denen sich das Wiederentdecken lohnt:

  • Pastinaken zum Beispiel. Dieses Gemüse eignet sich prima als Suppeneinlage oder in einem Gemüseauflauf mit Karotten und Kartoffeln. Die Pastinaken werden vor dem Schneiden nicht gewaschen, sondern nur mit einer Bürste geputzt.
  • Schwarzwurzeln: Dieses Gemüse könnte vielen Spargelfans im Winter eine Freude bereiten, denn die Schwarzwurzel schmeckt ähnlich wie Spargel im Frühling. Das aromatische Gemüse passt zu Pasta, in ein Katoffelgratin oder püriert als Suppe.
  • Topinambur: Dieses exotisch klingende Gemüse ist als „Erdbirne“ auch hier einmal heimisch gewesen. Sie ist eng verwandt mit der Sonnenblume. Topinambur schmeckt ähnlich wie die Kartoffel, dabei hat sie aber nur halb so viele Kalorien (31 Kalorien auf 100 Gramm). Sie ist nicht so stärkereich und enthält stattdessen Inulin, für Diabetiker also bestens geeignet.