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Was bringen Energydrinks?

Verleihen Energy-Drinks wirklich Flügel? Nicht unbedingt, denn die Inhaltsstoffe so mancher Energydrinks lassen einen erst gar nicht abheben.

In den letzten zehn Jahren werden verstärkt so genannte Energydrinks angeboten, die leistungssteigernd und gesundheitsfördernd wirken sollen. Dazu werden diesen Getränken verschiedene Substanzen wie zum Beispiel Koffein, Taurin, Inosit, Vitamine oder Mineralstoffe zugesetzt.

Eine möglichst „coole“ Verpackung und bizarre Farben der Getränke sorgen für zusätzliche „Power“. Das ist aber meist leider mehr Schein als Sein: Wissenschaftlich konnte bisher kein Nachweis einer leistungsfördernden Wirkung von Energydrinks erbracht werden.

Vielmehr kann der hohe Koffeingehalt einiger Getränke Nervosität, Kopfschmerzen und Schwindel, sowie Magen-Darm-Beschwerden und Schlaflosigkeit verursachen und damit die Leistungsfähigkeit eher reduzieren.

Der Inhaltsstoff Taurin beispielsweise erhöht nicht, wie häufig beworben, die Konzentrationsfähigkeit. Sondern die Wirkung der Energydrinks ist ganz banal: Der kurzfristige Energieschub entsteht durch den hohen Zuckergehalt. Dieser ist auch der Grund dafür, dass Energydrinks in der Regel sehr kalorienreich sind.

Wenn ihr einen kurzfristigen Energieschub braucht, dann trinkt lieber einen Espresso mit einer Prise Zucker. Meistens helfen auch ein paar schnelle Schritte an der frischen Luft. Und wer’s wirklich nötig hat, kann auch B-Vitamine als Nahrungsergänzung einnehmen.

Zu beachten ist außerdem: Die zugesetzten Farbstoffe der Energydrinks, wie auch bei vielen anderen Softdrinks, sind Gift für empfindliche, beziehungsweise allergiegefährdete Personen. Positiv reagiert unser Körper auf die diversen B-Vitamine, die man deshalb gerne auch als „Nervennahrung“ bezeichnet. Aber die kann man sich auch ganz einfach anders und besser verschaffen.

Für mehr Power und Energie gönnt euch also lieber eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, reichlich Mineralwasser oder Fruchtsaftschorlen sowie regelmäßigem Sport.

Was ihr essen könnt, um leistungsfähiger zu sein, verrät euch unser Artikel Brainfood – Essen fürs Gehirn.