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Was enthält eine gesunde Gemüsesuppe?

Die meisten Kinder können sich mit Gemüsesuppe nicht anfreunden. Das Argument der Eltern, Gemüsesuppe sei gesund, zieht bei den Kleinen nicht wirklich. Man muss als Eltern da schon etwas kreativer sein. Nämlich die Folgen des nicht Verzehrens zu veranschaulichen.

Die harte Version: Wenn du deine Gemüsesuppe nicht isst, bleibst Du nicht gesund und wir müssen zum Onkel Doktor. Zugegeben etwas rabiat, aber mit Sicherheit wirkungsvoll. Denn dem Onkel im Weißkittel begegnet jedes Kind mit großer Ehrfurcht – gelinde ausgedrückt. Ein positive Motivation wäre da schon eher folgende:

Wenn du deine Gemüsesuppe isst, bleibst Du nicht nur gesund, sondern wirst auch unheimlich stark. Zumindest bei Jungen kann dieses Argument schlagender Natur sein. Bei Erwachsen braucht es in der Regel nicht solcher Überzeugungskraft, um für die Gemüsesuppe zu werben. Dass Gemüse gesund ist, weiß eigentlich jedes Kind. Gemüse enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe.

Neben Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen enthalten Gemüsesorten auch sekundäre Pflanzenstoffe.

Sekundäre Pflanzenstoffe sind reine Medizin und aus dem Garten Natur. Sie machen Viren und Bakterien den Garaus und stärken das Immunsystem sowie den Stoffwechsel.

Ein weiteres Zielobjekt sekundärer Pflanzenstoffe sind freie Radikale. Sie können diese neutralisieren. Freie Radikale sind Nebenprodukte des Sauerstoffprozesses im Körper.

Das Paradoxe: Über unsere lebenswichtige mit Sauerstoff gesättigte Atemluft gelangen sie in unseren Organismus und gehen bei ihrem Streifzug äußerst rabiat zu Werke. Sie schädigen andere Moleküle und können so zum Beispiel unser Immunsystem schwächen. Sekundäre Pflanzenstoffe sind in der Lage diese Unruhestifter zu neutralisieren. Aber die Inhaltsstoffe der Gemüsesuppe machen nicht nur gesund, sie können auch eine Diät auf die Sieger-Straße führen.

Ihre Ballaststoffe können beim gesunden Abnehmen einen entscheidenden Beitrag leisten. Ballaststoffe sind ein natürlicher Appetitzügler. Sie quellen im Magen auf und signalisieren so unserem Körper ein vorzeitiges Sättigungsgefühl. Die gefürchteten Heißhungerattacken werden so schon an ihrer Wurzel bekämpft. Ein andere Grund: Gemüse ist nicht nur fettarm – Gemüse hat auch kaum Kalorien. Ein Argument, dass jeder Diät-Teilnehmer gerne hört.

Besonders reich ist die Gemüsesuppe an den Vitaminen A, C und E. Neben ihren positiven Eigenschaften für das Immunsystem, stärken sie vor allem eines: Unser Gehirn. Diese Vitamine sind reines Benzin für unser komplexes Denkorgan. Besonders häufig findet man die Vitaminsorten Blattspinat, Möhren oder Paprika. Die volle Portion Vitamine steckt im frischen Gemüse.

Alternativ kann Gemüse auch tiefgefroren werden, um die wichtigen Inhaltsstoffe zu erhalten. Gemüse sollte gedünstet werden, denn beim Kochen verlieren die Vitamine ihre Wirkung. Frisch ist immer noch am besten.