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Was hilft gegen Besenreiser?

Besenreiser sind ein spezielle Unterform von Krampfadern. Besenreißer treten häufig in den unteren Beinen auf. Sie können infolge einer unnatürlichen Stauung des Venensystems auftreten oder sich aus einer genetischen Veranlagung heraus entwickeln.

Durch erhöhten Druck verlieren feinste Äderchen im Laufe der Zeit ihre Elastizität. Dadurch weiten sich die kleinen Blutgefäße und treten optisch hervor. Da Besenreißer von übrigen Venensystem isoliert sind, haben sie auch keinen krankhaften Einfluss auf Selbiges. Allerdings können sie Vorboten oder Anzeichen von Erkrankungen sein, die sich im tieferliegenden Venensystem befinden.

Besenreiser als Zeichen für ein Venenleiden

Das können unter anderem Krampfadern oder eine Veneninsuffizienz sein. Besenreiser sind im medizinischen Sinne keine Krankheit. Das Grundproblem für viele Betroffene ist optischer Natur. Daher handelt es sich bei einer entsprechenden Handlung auch eher um einen kosmetischen Eingriff. Um eine Erkrankung des tiefen Venensystems auszuschließen, wird der Patient vorab per Ultraschall untersucht. Wenn das ausgeschlossen ist, steht der Behandlung der Besenreißer nichts mehr im Wege. Besenreiser können auf zwei Wegen therapiert werden. Zum einen gibt es die Möglichkeit der Sklerotherapie oder auch Verödung genannt. Dabei wird ein entzündungshemmendes Mittel direkt in die Besenreißer injiziert. Das Sklerosierungsmittel führt im Anschluss zum Verschluss und schließlich dem Verschwinden des Gefäßes.

Kleinere an der Oberfläche befindliche Besenreiser können alternativ auch mit dem Laser behandelt werden. Bei einer Laserbehandlung wird energiereiches Licht absorbiert. Die daraufhin freiwerdende Wärme führt zur Zerstörung des umliegenden Gewebes. Das Therapie-Licht muss eine bestimmte Wellenlänge haben, um in das Gwebe eindringen zu können. Die Behandlung mit dem Läsergerät läuft in der Regel sehr schonend und schmerzfrei ab. Meistens sind die Besenreißer nach drei bis fünf Sitzungen vollständig entfernt. Die behandelten Hautbereiche müssen danach für einige Wochen vom Sonnenlicht ferngehalten werden.Trotzdem sollte man vor einem Angriff vor allem die möglichen Nebenwirkungen abwägen. Bräunliche und rötliche Verfärbungen der Haut sowie Narbenbildungen können immer mal wieder vorkommen.

Übrigens ist die richtige Schreibweise Besenreiser und nicht Besenreißer. Fälschlicherweise wird oft das Verb „reißen“ mit dem Begriff assoziiert. Tatsächlich kommt der Wortstamm „Reiser“ aus der Botanik, wo es soviel wie Zweig bedeutet. Diese Beziehung ist der Ähnlichkeit der kleinen Äderchen zu den dünnen Reisigzweigen geschuldet. Diese wurden in vergangenen Zeit zu Kehrbesen verarbeitet. Deshalb die Bezeichnung Besenreiser.