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Was ist der Biorhythmus?

Das Leben tickt in einem bestimmten Rhythmus – überall begegnen uns Zyklen, die unsere Körperfunktionen beeinflussen. Oft nehmen wir gar nicht wahr, wie stark äußere Einflüsse unseren Biorhythmus beeinflussen.


Viele können beispielsweise bei Vollmond nicht schlafen – alles nur Einbildung? Keineswegs! Unser Körper tickt nach einer inneren Uhr. Unser ganzer Tag ist nämlich eigentlich schon im voraus geplant. Dabei sind wir von unserer inneren Uhr abhängiger als wir glauben.

Schlafen-biorythmus|istockphoto.com/diane39|www.istockphoto.com/file_closeup.php?id=479476Oder wie ist es zu erklären, dass die meisten Unfälle auf deutschen Straßen in den frühen Morgenstunden und nach der Mittagspause entstehen. Bis zu sechsmal häufiger stoßen in dieser Zeit Autos zusammen. Genau diese Zeitspannen decken sich fast identisch mit den Müdigkeitsphasen des Menschen.

 

Biorhythmus steuert uns unbemerkt

Viele Körperfunktionen werden auch vom Biorhythmus gesteuert. Der Blutdruck erhöht sich im besonders starken Maße zu bestimmten Tageszeiten – und das immer und immer wieder. Unser Schmerzempfinden ist zum Beispiel morgens am stärksten. Seine Zahnarzttermine sollte daher bei empfindlichen Menschen auf die Nachmittagsstunden verlegt werden.

Auch bestimmte Organe folgen dem Biorhythmus und haben den Tag über gewisse Hoch- und Tiefphasen. Das ganze Prinzip des Lebens ist auf ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Aktivität und Ruhe programmiert. Nur wenn dieser Rhythmus ausgeglichen funktioniert, kann das Lebewesen mit einer hohen Leistungsfähigkeit funktionieren.

Viele Mediziner sind sogar der Ansicht, dass die dauerhafte Störung des Biorhythmus Krankheiten verursachen kann. Am Schlaf wird es uns besonders deutlich. Allerdings ist der Biorhythmus hier von Person zu Person recht verschieden. Die Einen sind schon praktisch vor dem Aufstehen in Höchstform. Die anderen brauchen gefühlte Stunden, um frühmorgens aus dem Bett zu kommen.

 

Individueller Biorhythmus

Letztere Spezies manipulieren schon mal den Wecker, um ihren Biorhythmus nicht zu verschrecken. Dieser wird nämlich schon eine Stunde vor dem eigentlichen Aufstehen gestellt, um ihn dann zig-mal wegzudrücken und das Gefühl genießen zu können, sich noch einmal umzudrehen. Und mit dem Schlaf im Rahmen des Biorhythmus ist nicht zu spaßen.

Statistiken haben es ans Licht gebracht: Die meisten Katastrophen und Unfälle gerade im Verkehrs- und Logistik-Bereich sind der Übermüdung geschuldet. Die meisten schlafen nicht mal zu wenig, sondern in erster Linie verkehrt. Wir treten unseren Biorhythmus geradezu mit den Füßen, was unsere Schlafgewohnheiten angeht.

Was wir uns aufgrund der Arbeit die ganze Woche mühsam antrainieren, treten wir am Wochenende wieder ein. Dann nämlich, wenn wir die Nacht zum Tag machen und tags darauf bis mittags schlafen. Mindestens eine halbe Woche braucht der Biorhythmus wieder, um sich von den Wochenend-Strapazen zu erholen.