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Was ist ein Belastungs-EKG?

Mit zunehmendem Alter lässt die körperliche Leistungsfähigkeit nach. Um zu sehen, ob man sich beim Sport zu viel zumutet und welche Belastungen der Körper aushält, empfiehlt sich ein so genanntes Belastungs-EKG.


Gerade 50 geworden und um es sich selbst noch mal zu beweisen, möchte man gern an einem Marathon teilnehmen? Menschen über 50, vor allem, wenn sie sich neuen sportlichen Herausforderungen wie einer Bergbesteigung oder einem Marathon stellen möchten, sollten einmal im Jahr ein Belastungs-EKG durchführen und so ihre Leistungsfähigkeit bestimmen lassen.

Laufen-Joggen|pixelio.de/wrw|www.pixelio.de/details.php?image_id=342562Die besten Aussagen, wie viel Training sinnvoll ist, wie stark man sich belasten darf beziehungsweise ab wann der Sport gefährlich wird, erhält man bei einem Belastungs-EKG. Dabei wird unter anderem die so genannte PWC (Personal Working Capacity), also die individuelle körperliche Leistungsfähigkeit eines Menschen bestimmt.

Auf diese Weise kann man feststellen, ob man sich in einem guten oder schlechten Trainingszustand befindet, oder auch, ob ein vorangegangenes Training zu einer Leistungssteigerung geführt hat.

Das EKG, während der Belastung abgeleitet, lässt auch Rückschlüsse darüber zu, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang die Herzkranzgefäße bereits eine Arteriosklerose aufweisen und deshalb die Ausübung von Sport eventuell gefährlich ist. Zudem erlaubt das EKG eine Analyse des Herzrhythmus in Ruhe und bei Belastung. Damit hilft es, ein erhöhtes Risiko für den so genannten Sekunden-Herztod auf zuzeigen.

Regelmäßige sportliche Betätigung und eine daraus resultierende hohe Leistungsfähigkeit sind der beste Schutz vor Herzinfarkt und vorzeitiger Alterung. Ein jährlich durchgeführtes Belastungs-EKG hilft dabei, die körperliche Leistungsfähigkeit exakt zu bestimmen und so Trainingspensum und Aktivitäts-Niveau entsprechend individuell anzupassen.