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Was kann das Kinesio Tape?

Das Kinesio-Tape ist ein hochelastisches Tape zum Behandeln von Muskelverletzungen. Sportler schwören auf die Tapes, weil sie die Eigenschaft besitzen, während des Sporttreibens zu heilen. Was viele nicht wissen: Gerade bei Muskelverletzungen ist es wichtig, eine kontrollierte Bewegung aufrecht zu erhalten, um insbesondere den Heilungsprozess zu unterstützen.

Die Rechnung ist einfach: Mehr Bewegung, mehr Durchblutung – schnellere Heilung. Leider sind Muskelverletzungen häufig sehr schmerzhaft, so dass an ein Bewegen nicht zu denken ist. Das Kinesio-Tape ist in der Lage, die Muskelverletzungen zu schützen und gleichzeitig eine Bewegung zu ermöglichen.

Kinesio Tape stammt aus japanischen Heilkunde

Das Kiesio-Tape stammt ursprünglich aus der japanischen Heilkunde. Seinen Siegeszug in Europa hat das Wunder-Tape erst vor ein paar Jahren begonnen. Heute sieht man immer häufiger Spitzensportler damit. Oft ist es ein recht ungewöhnlicher Anblick. Denn die japanischen Tapes gibt es in allen Formen und Farben. Der Oberschenkel eines Profifussballers erinnert dann eher an ein gut verschnürtes Paket als an ein Fußballbein.

Wissenschaftliche Studien hat das Kinesio Tape noch nicht stand gehalten. Wahrscheinlich löst es auch eine Art Placebo-Effekt beim Sportler aus. Professionell und originell aussehen tut es allemal. Die Eigenschaften des Wunder-Tapes sprechen allerdings für sich. Das Kinesio-Tape ist hochelastisch, atmungsaktiv und hautfreundlich. Dadurch ist es in der Lage, sich perfekt an jede Art von Bewegung anzupassen. Diese Art „zweite Haut“ soll dann schmerzlindernd wirken und den Stoffwechsel anregen.

Das elastische Pflaster kann eine Vielzahl von Beschwerden wie etwa Rückenverspannung oder Sehnenscheidenentzündungen lindern. Sportmediziner sind sogar davon überzeugt, dass das Kinesio-Tape bei stumpfen Verletzungen den herkömmlichen Methoden überlegen ist. Der Heilungsprozess kann sich doppelt so schnell vollziehen. Auch vorbeugend kann das Kinesio-Tape eingesetzt werden. So können vor größeren Belastungen durch das Anlegen des elastischen Tapes Wadenkrämpfe verhindert werden.

Allerdings ist vor einer Selbstbehandlung eher abzuraten. Die Anwendung des japanischen Tapes muss in eine medizinische Gesamttherapie eingebunden werden. Auch müssen einzelne Muskelgruppen exakt „abgeklebt“ werden. Der Ort des Ansatzes und des Verlaufes muss auf den Punkt genau sitzen. Schon wenige Zentimeter Unterschied können gegensätzliche beziehungsweise kontraproduktive Wirkungen erzeugen.

Deshalb sollte die Behandlung immer von einem ausgebildeten Fachmann in die Hände genommen werden. Durch Fortbildungen können Ärzte und Physiotherapeuten die Kunst des Klebens lernen. Wahrscheinlich werden wir bald häufiger Sportler sehen, die den Heilkräften des Wunder-Tapes vertrauen. Das Kinesio-Tape ist auf dem Vormarsch.