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Was sind Carotinoide?

Sie sind orange und kommen nicht nur in Karotten vor: Die Carotinoide sind wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, die unserem Körper gut tun. Gesund essen, heißt darum möglichst bunt essen!
 

Sie sind orange und kommen nicht nur in Karotten vor: Die Carotinoide sind wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, die unserem Körper gut tun. Gesund essen, heißt darum möglichst bunt essen!

Die Carotinoide sind rote, gelbe und grüne Farbstoffe in Pflanzen und haben zahlreiche positive Gesundheitswirkungen. Zum Beispiel wird das Risiko für die Entstehung von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit einer regelmäßigen Aufnahme von Carotinoiden gemindert.

Der bekannteste Vertreter ist das Beta-Carotin, von dem sich der Name der gesamten Gesund
abnehmen|istockphoto.com/molka|www.istockphoto.com/file_closeup.php?id=3493633Substanzgruppe ableitet. Carotinoide kommen in fast allen Obst- und Gemüsesorten vor, über 600 verschiedene Substanzen der Art sind bis heute bekannt. Sie sind für die rote, orange oder gelbe Farbe in Möhren, Tomaten oder Aprikosen verantwortlich.

 

Wo kommen Carotinoide vor?

In grünblättrigem Gemüse wie Spinat oder Mangold wird die orange-rote Farbe der Carotinoide vom grünen Chlorophyll überdeckt. Es ist aber trotzdem da. Aufgrund der Fähigkeit, Sauerstoff zu binden, wirken Carotinoide als Antioxidantien. Das heißt, sie fangen freie, aggressive Sauerstoffmoleküle (freie Radikale) und ähnliche schädliche Oxidationsprodukte und „entschärfen“ sie. Sie spielen also auch im Immunsystem und beim Zellschutz eine wichtige Rolle.

Wissenschaftler sagen: Wer viel carotinoidreiches Obst und Gemüse isst, hat ein geringeres Risiko für verschiedene Krebsarten, wie beispielsweise Lungenkrebs. Auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinkt mit einer hohen Carotinoid-Aufnahme. Das Lycopin, ein Caotinoid aus Tomaten, reduziert das Auftreten von Herzinfarkt und Prostatakrebs deutlich.

Beta-Carotin ist nicht nur die wichtigste Vorstufe (Provitamin) von Vitamin A, sondern es beeinflusst auch das Immunsystem, indem es Schutzmechanismen im Körper stimuliert. Esst deshalb täglich, gemäß dem Ampelprinzip rote, gelb-orange sowie grüne Gemüse- und Obstsorten. Weil Beta-Carotin und Lycopin relativ hitzestabil sind, eignen sich Möhren, Kürbis oder Paprika gut zum Anschmoren.

Aus erhitztem und zerkleinertem Gemüse wie Tomatenmark oder Möhrensaft sind Carotinoide besonders gut verfügbar. Mit etwas Öl oder Butter zubereitet werden die fettlöslichen Carotinoide vom Körper noch besser aufgenommen. Das Lutein in grünem Gemüse dagegen ist äußerst anfällig gegenüber Hitze, daher ist es sinnvoll, Spinat oder Grünkohl auch mal roh als Salat zu verzehren.

Lest hier wie vielfältig man
Gemüse in eine gesunde Ernährung einbauen kann und was die vitaminschonensten Zubereitungsarten für Gemüse sind.