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Was sind Omega-Fettsäuren?

Omega Fettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren, die Doppelbindungen unter den Kohlenstoffatomen aufweisen. Die gesättigten Fettsäuren dagegen bestehen aus einfachen Kohlenstoffverbindungen und kommen überwiegend in tierischen Produkten vor.

Vor einem gesundheitlichen Hintergrund sollten diese Art von Fettsäuren nur in Maßen konsumiert werden. Ungesättigte Fettsäuren werden dagegen in der Regel zu wenig verzehrt. Die einfach ungesättigten Fettsäuren sind vor allem pflanzlicher Herkunft und finden sich in Raps- und Olivenöl. Die Hauptlieferanten für mehrfach Pflanzenoel|istockphoto.com/asterix0597|www.istockphoto.com/file_closeup.php?id=4646669ungesättigte Fettsäuren sind vor allem Kaltwasserfische wie Makrele, Hering oder Thunfisch.

 

Vorkommen von Omega-Fettsäuren

Omega Fettsäuren werden in Pflanzen gebildet – gelangen aber über pflanzliches Tierfutter auch in tierische Fette. Die bekanntesten Vertreter der ungesättigten Fettsäuren sind Omega-3-Fettsäuren, Omega-6-Fettsäuren und Omega-9-Fettsäuren. Omega-Fettsäuren bestehen aus Kohlenwasserstoffketten. Die Länger der Molekül-Ketten unterschieden sich zwischen den einzelnen Fettsäuren.

Die Struktur und der Aufbau von Fettsäuren bestimmt ihre Eigenschaften und damit das Funktionsspektrum im Körper. Das jeweils letzte Kohlenstoffatom wird als Omega bezeichnet. Omega ist der letzte Buchstabe im griechischen Alphabet. Die Eigenschaften der jeweiligen Fettsäure sind im Besonderen von der jeweiligen Position der vorkommenden Doppelbindung abhängig.

Der Abstand zum letzten Atom der Molekül-Kette spiegelt die Zahl im Namen wieder. Eine Omega-3-Fettsäure weist demzufolge die Doppelbindung an der dritten Stelle vom Omega-Ende aus. Omega Fettsäuren sind maßgeblich an gesundheitsfördernden Prozessen in unserem Körper beteiligt. Ihr Wirkungsspektrum ist sehr vielfältig.

Sie verhelfen zum Beispiel zu schönen und gesunden Haaren sowie Nägeln. Auch bestimmen sie entscheidend die Qualität vieler Körperfunktionen mit. Zellmembrane werden gekräftigt, Herz- und Kreislaufprozesse unterstützt – sogar das Funktionieren unseres Immunsystems ist im besonderen Maße von ihrer Existenz abhängig. Wie werden Omega-Fettsäuren im menschlichen Organismus verarbeitet?

 

Omega Fette bei der Verdauung

Im Zwölffingerdarm, dem oberen Teil des Dünndarmes, treffen die ungesättigten Fettsäuren auf Säuren aus der Gallenblase. Diese führen dazu, dass Oberflächenspannung der Fettsäuren durchbrochen werden. In dessen Folge werden diese in eine Vielzahl winziger Öltröpfchen umgewandelt. Schließlich sendet die Bauchspeicheldrüse Verdauungsenzyme aus, welche die weitere Verwertung bewirken.

Auch beim Abnehmen können Omega-Fettsäuren helfen. Damit der Fettstoffwechsel beispielsweise effizient arbeiten kann, ist eine kontinuierliche Zufuhr an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuen notwendig. Wenn man abnehmen möchte, sollte man allerdings beachten, dass Omega-Fettsäuren trotz alledem auch Fette sind und entsprechend Kalorien mitbringen.

Deshalb könnte unter Umständen der Verzehr von Fischölkapseln im Rahmen einer Diät vorteilhafter sein. Neben der geringeren Anzahl an Kalorien verhindern sie auch den ungeliebten Fischgeruch. Ein Feinschmecker wird allerdings immer das schmackhafte Fischgericht den Kapseln vorziehen – na dann: Wohl bekomms!